Willkommen im JC-Log!
Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


Erkenntnisse XX

Erkennisse 20 - präsentiert von einer Flasche Beck's Ice

Erstens. Fast hätte ich es geschafft, diesen Monat einen Negativrekord an Beiträgen im JC-Log aufzustellen. Fast. Denn mit diesem hier sind es dann doch wieder vier.

Zweitens. Vor einem Jahr habe ich über Lieferprobleme geschrieben. Aber ich habe dann die Pads für meine Senseo-Maschine doch erhalten. Es waren 20 Packungen à 18 Stück. Adam Riese hätte womöglich behauptet, insgesamt hätte ich 360 einzelne Pads erhalten. Habe ich auch. Bei einer durchschnittlichen Verbrauchsmenge von einem Pad pro Tag (es wurden auch mal mehr), abzüglich der wenigen zusätzlichen Packungen mit besser schmeckendem Kaffee, die ich mir in den vergangenen 365 366 Tagen kaufte, sollten die Pads jetzt also langsam zur Neige gehen. Eine kurze Überprüfung in der Küche ergibt: jepp. Noch eine Packung plus etwa zehn Stück von einer bereits angebrochen.

Drittens. Ich fange jetzt an, halbe Dekaden zu feiern. Das erste Jubiläum war am Donnerstag: Vor fünf Jahren rief ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber und damaligen Kunden an und erhielt vollkommen überraschend ein Jobangebot. Wir wissen ja alle, wie die Geschichte ausgegangen ist.

Viertens. Ich habe an mir selbst das Stockholm-Syndrom diagnostiziert. Ursache war die fast schon vehemente Verteidigung meines Arbeitgebers einer etwas skeptischeren, weil neuen Kollegin gegenüber. Im gedanklichen Nachgang habe ich mich dann gewundert, denn in den (ja, bald fünf) Jahren dort war wirklich nicht alles eitel Sonnenschein.

Fünftens. Ich gebe es zu: Bei meinem letzten Hamburg-Trip bin ich an Beck’s Ice hängen geblieben. Dieses schwachbrüstige Gesöff (nur 2,5 Umdrehungen) mit nur 50-prozentigen Bieranteil (der Rest synthetisch) schmeckt tatsächlich. Aber vor allem habe ich jetzt endlich auch ein Motiv, mit dem ich diesen Beitrag illustrieren kann. Juhu.

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Erkenntnisse XIX

Erkenntnisse 19

Erstens. Dieses »Hurra! Nein, doch nicht.«-Gefühl. Interessant, aber auch ziemlich deprimierend.

Zweitens. Der OnlineTVRecorder ist ein tolles Ding. Mal wieder was, das sich erst nach langer Zeit bis zu mir rumgesprochen hat, dafür jetzt aber in aller Extensionalität genutzt wird. (Cool, neues Wort erfunden.)

Drittens. Habe gestern beschlossen, wieder Premiere zu abonnieren. Bundesliga ohne Fernsehen ist irgendwie nicht dasselbe. Ich hatte mich so sehr daran gewöhnt, samstags den Nachmittag mit Bundesliga zu verbringen und vermisse es noch immer, obwohl ich schon eineinhalb Jahre »trocken« bin. Die Sportschau ist nett, aber viel zu spät, viel zu wenig und vor allem viel zu ungünstig, weil ich dann doch zu oft schon aus dem Haus war, als es losging. Und über DSF am Sonntag Abend brauchen wir ja gar nicht erst reden. — Muss jetzt nur noch den Plan in die Tat umsetzen.

Viertens. Seit ich täglich twittere, habe ich mir diesen Stakkato-Schreibstil angewöhnt.

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Erkenntnisse XVII

Erkenntnisse XVII

Erstens. Um Jahreswechsel wachsen bei mir offensichtlich die Erkenntnisse.

Zweitens. Silvester in Hamburg war interessant. Wir standen ziemlich abseits, irgendwo in Altona am Wasser mit Blick zum »richtigen« Hafen. Was vor Mitternacht noch ein richtig schöner Panoramablick war, war wenige Minuten danach nur noch Nebel. Wahnsinn. Und das lag nicht an uns oder den wenigen Menschen, die in unserer Nähe waren, sondern an ganz Hamburg. Aus einem Flugzeug dürfte die Großstadt für etwa zwei Stunden höchstens noch als eine einzig große Nebelwolke zu erkennen gewesen sein.

Drittens. Ich werde aber auch den Verdacht nicht los, dass Silvester 2007 wieder besonders exzessiv gefeiert wurde. Die Menschen scheinen wieder Geld für Böller gehabt zu haben. Ich bin ja immer noch dafür, dass privater Böllerkauf verboten werden sollte und stattdessen von Feuerwerksbegeisterten Geld gesammelt wird für ein schönes, langes und professionelles Feuerwerk, das dann in jeder Stadt ausgerichtet wird. Ergibt doch wesentlich mehr Sinn und verursacht weniger Verletzte.

Viertens. Ich werde wirklich alt. Nach dem Hauptfeuerwerk wolle ich nur noch zurück. Keine Lust mehr auf feiern gehen oder ähnliches, sondern gemütlich noch ein Bierchen trinken und eventuell ein Brett bespielen.

Fünftens. Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass das Aufhören leichter würde und wenigstens nach drei Tagen wieder ein normales Leben möglich wird. Jetzt haben wir Tag 7 und ich denke immer noch in 5-Minuten-Abständen ans Rauchen.

Sechstens. Immerhin habe ich Silvester mit der geilsten Selbstverarschung meines Lebens überstanden. Mit dem festen Vorsatz, nach Mitternach genau eine Zigarette rauchen zu dürfen, bin ich losgegangen und vertrieb mir mit der Aussicht darauf die Suchtmomente. Nur, um mir dann nach dem Jahreswechsel zu sagen: »Wenn du jetzt eine rauchst, ist das doch wohl der dümmste Zeitpunkt, den man sich aussuchen kann! Zu Silvester hört man auf und fängt nicht wieder an.« (Ja, ich habe schon vorher gewusst, dass ich darauf reinfallen werde. Ist das eigentlich klug, um seine eigene Dummheit zu wissen und diese ausnutzen zu können?)

Siebtens. Neujahrsansprachen sind in. Sogar unser Oberbürgermeister Fritz Schramma wendet sich via Lokalfernsehen und »WebTV« ans Volk. Ich hab’s mir angesehen und -gehört.

Achtens. Keine, absolut keine Lust mehr auf das Umherreisen. Ich freue mich wirklich und aufrichtig auf die paar Tage Erholung, die jetzt noch vor mir liegen und tatsächlich sogar auf die Arbeit, die nächste Woche wieder los geht. Die nächsten Wochen werde ich mich nicht mehr freiwillig auf eine längere Reise begeben.

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Erkenntnisse XVI

Erstens. Twitter ist ein lustiger Dienst. Es hat was für sich, sein Weblog von unterwegs aus per SMS zu füttern. Allerdings würde ich diese Spielerei jetzt auch nicht überbewerten. (In der rechten Spalte gibt’s diese Meldungen übrigens unter dem Titel »Up to date« oder hier als RSS-Feed.)

Zweitens. Ich habe wirklich aufgehört. Ja, mit dem Rauchen. Und das ist komisch. Ich rauchte jetzt ziemlich genau 50 Prozent meines Lebens und habe es nur ein einziges Mal – unfreiwillig – für drei Tage unterbrochen. Diese fiesen kleinen Dinger haben jeden, aber auch wirklich jeden Bereich meines Lebens durchdrungen. Sie aus diesen vielen Verstecken rauszukitzeln und zu vertreiben… – ja, ich bin sehr unkonzentriert zurzeit. Ein Glück, dass ich Urlaub habe.

Drittens. Macht aber auch Spaß. Ich merke schon nach so kurzer Zeit, wie gut mir das tut. Ich rieche wieder, ich schmecke wieder, ich spare richtig viel Geld.

Viertens. Und dennoch hätte ich nicht gedacht, dass es so schwierig werden könnte. Und die richtig harten Bewährungsproben stehen mir noch bevor. Drückt mir die Daumen!

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Erkenntnisse XV

Shuttle-Bus der Museumsnacht

Erstens. Tolles Gefühl, wenn man irgendwo besser abschneidet, als gedacht. Insbesondere, wenn man den latenten Hang verspürte, etwas nicht zu schaffen und dann bestätigt bekommt, dass es noch nicht einmal knapp war. (Ich bin vergangenen Freitag tatsächlich durch die Wohnung gesprungen und habe laute Jubelschreie ausgestoßen. Die Katzen hat das sehr erschreckt. Mich im Nachhinein auch.)

Zweitens. Kaum jemanden interessierte das. Irgendetwas habe ich also die vergangenen Wochen falsch gemacht. Entweder ich habe nicht laut genug gejammert, dass ich berechtigte Sorge um das Bestehen der Prüfungen habe. Oder niemand hat ernsthaft geglaubt, dass ich versagt haben könnte. Egal, was – ich muss zukünftig daran arbeiten.

Drittens. Kultur ist cool. Die »Lange Nacht der Kölner Museen« war interessant und die Begleitung auch. Leider konnten wir aufgrund großen Besucherinteresses das eine oder andere Museum nicht wie geplant besichtigen, aber nach sechs Stunden Busfahrten und Museumsbesichtigungen war’s dann auch irgendwann gut. Und als der Bus, der uns gegen 1 Uhr dann zur letzten Station fahren sollte, nicht mehr kam, sind wir dann auch nach Hause.

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