We love to internet you


Habe ich in letzter Zeit schon erwähnt, dass ich das Internet liebe? Nein? Dann wird es mal wieder allerhöchste Zeit.

Als vielbeschäftigter Mann, der es gestern beispielsweise dann doch schon um 19:55 Uhr in den Supermarkt schaffte, um den Wocheneinkauf zu absolvieren*, habe ich mir jetzt einfach mal mitten in der Nacht eine Waschmaschine und ein neues Bett inklusive Matratze** bestellt. Jetzt muss ich nur noch da sein, wenn die Sachen geliefert werden; was aber halb so schlimm ist, schließlich kann ich auch von zuhause aus arbeiten.

Ja, ich weiß, könnte man auch einfacher und billiger haben. Aber glaubst du denn in echt, dass ich an einem Samstag zu IKEA gehen würde?

* Ich hasse es, wenn die die halbe Beleuchtung ausschalten, nur weil es fünf Minuten nach Ladenschluss ist, aber ich warte aus Prinzip auf die Aufforderung einer Verkäuferin, ich möchte doch bitte zur Kasse gehen, sie wolle Feierabend machen. (Ehrlich, warum gibt es dieses Ladenschlussgesetz? Wenn ich als Dienstleister so mit meinen Kunden sprechen würde (»Tut mir Leid, es ist schon nach 18 Uhr, da kann ich Ihnen nicht mehr weiterhelfen. Meine öffnungszeiten sind ?«), dann könnte ich auch jeden Tag noch bequem einkaufen gehen.)
** Ich dachte nicht, dass ich wegen eines solch einfachen Wortes nachsehen muss, wie es geschrieben wird. Ich werde alt.