Telefon ermordet

Da kommt man nichts ahnend nach einer Woche Abstinenz wieder ins Büro und fängt an zu arbeiten. Normal, dass da das eine oder andere Fax anfällt. Also Papier eingelegt, Nummer getippt und Fax gestartet. Es passiert nichts. Auch nach mehrmaligen Versuchen meldet das Fax “besetzt”. Hmm, kann ja sein. Also nächstes Fax an die nächste Nummer. Wieder ist angeblich besetzt. Johannes wird misstrauisch, schaut sich das NTBA an. Es blinkt. Er schaut sorgenvoll zum Telefon, nimmt vorsichtig den Hörer ab - tot. Das Telefon wurde ermordet und niemand hat’s gemerkt. Weil das Internet über einen anderen Anschluss läuft wurde auch keiner darauf aufmerksam, dass vielleicht seit vielen Tagen erfolglos Anrufe bei uns versucht wurden. Vielleicht sind einige Faxe ständig als besetzt in der Leitung stecken geblieben. Und vielleicht, vielleicht haben wir den einen oder anderen Kunden verloren.
Weshalb? Weil wohl ein Telekomiker einfach die Leitung gekappt hat, als er bei unseren Büronachbarn eine neue installierte. Die Störungsstelle weiß natürlich von nichts und rührt sich seit Stunden nicht mehr.
Ich habe die Schnautze schon jetzt wieder gestrichen voll. Kassieren ständig Geld von uns und haben es nicht einmal drauf, unbürokratisch und schnell Abhilfe zu schaffen.
Als ob ich heute nicht genug zu tun hätte.
Nachtrag: Morgen zwischen 8 und 11 Uhr kommt einer. Morgen! Einen ganzen Tag kann ich nicht telefonieren. Die Leitung zwischen NTBA und Haus wurde tatsächlich gekappt. Mann bin ich sauer.

Montag, 03. März 2003, 12:53 Uhr
Abgelegt unter: Privat


3 Kommentare

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robert

Du kennst doch die Telekomiker. Hauptsache die bekommen ihr Geld. Grundgebühr bekommen sie so oder so. Aber was willste machen, der Typ der dann kommt und den Fehler ausbadet ist auch nur eine arme Sau :-)

03.03.2003, 18:45WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Christian

oh, das kann ich toppen…

Bei uns hat der Techniker einmal gegen unsere ausdrückliche Warnung und vor unseren Augen das Kabel gekappt.
Das hört sich dann so an.

wir “ja, wir haben hier mehrere Leitungen, einmal die Telefonanlage, dann unsere ISDN-Leitung und eine Standleitung für Internet”

er “ah, DSL.”

wir “nein, eine eigene Standleitung”

er “boah sind hier viele Kabel, was ist denn das alles?”

wir “wie gesagt, wir haben… ... ... ... ... und die letzte, die direkt von unten kommt ist die Standleitung”

er “hm, was ist das denn? kommt direkt von unten und liegt ganz obenauf?”

wir “das ist die Standleitung!!!”

er “DSL?”

wir “Nein, Standleitung.”

er “kein DSL?”

wir “nein!”

er “dann kann das ja nicht wichtig sein, dann kann ich denn ja schonmal kappen und in den Keller ziehen ...”

wir “HALT!!!”

er (schneidet) “... was denn?”

Ergebnis:
Exchange-Server von der Aussenwelt abgeschnitten, 7 Büros ohne eMail.

Als wir ihm dann genau ein halbe Stunde gaben, um das ganze zu flicken hat er uns das erste mal an dem Tag zugehört.

04.03.2003, 10:06WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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Claudi

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04.03.2003, 11:32WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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