Kassentrennstäbchen

Das ist jedesmal ein Vergnügen, wenn ich an einer Kasse stehe: Absichtlich nicht Gebrauch machen von diesen Undingern, die sich »Kassentrennstäbchen« oder ähnlich nennen. Diese Panik in den Augen meiner Vorder- und Hinterleute, dass sie aus Versehen mehr als »Hm« zum Kassenmitarbeiter sagen müssten, wenn aus Versehen mein Einkauf noch bei ihnen angerechnet werden könnte. Dieser reflexartige Griff zum Kassentrennstäbchen, um ja meine Artikel von den ihren zu trennen. Hach, was freue ich mich immer. Aber wie ist die Menschheit noch vor ein paar Jahren ohne Kassentrennstäbchen zurechtgekommen?

Und wieso habe ich jetzt Stefan Raabs Lied »Maschendrahtzaun« im Kopf? Kassentrennstab in the morning, Kassentrennstab late at night.

Montag, 30. Januar 2006, 23:23 Uhr
Abgelegt unter: Sonstiges


4 Kommentare

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Mutter

dieses Teil heißt Warentrenner :-)

31.01.2006, 08:50DIREKT ANTWORTEN


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Dominik

Und dieses Teil gibt es eigentlich schon seit Ewigkeiten und nicht erst seit ein paar Jahren. Zumindest in Österreich - ich weiß ja nicht wie zurückgeblieben die Nachbarländer da sind ;)

31.01.2006, 18:55WEBSITEDIREKT ANTWORTEN


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f.

Eigentlich heisst es ja Kundentrennbalken, gerne auch Kutreba abgekürzt und dennoch vollkommen überflüssig ;-)

24.02.2006, 09:44DIREKT ANTWORTEN


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Mutter

In Bastians Sicks Buch “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”, Teil 2, ist ein ganzes Kapitel über das “Dingsda”!
Sehr amüsant, hier ein paar Beispiele:
Kassentoblerone, “Näkubi” von “Nächster Kunde bitte”,
Separator, Warenstaffelstab, Kassenbandriegel, Trendy (von Trennstab), Max Goldt nennt es “Warenabtrennhölzchen”, in Ostfriesland sagt man “Miendientje”, weil es zwischen mein(mien) und dein (dien) unterscheidet ;-)

26.02.2006, 11:25DIREKT ANTWORTEN


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