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WM 2010: Abschluss Gruppe H

Logo WM 2010, (c) FIFAEine Gruppe mit Thrill-Potential. Bis auf Honduras hatten alle Mannschaften eine realistische Chance auf das Achtelfinale. Die Schweiz hätte nur in Führung gehen müssen, dann wäre der Verlierer der Partie Chile gegen Spanien leer ausgegangen. Spanien wäre sogar bei einem Unentschieden rausgeflogen, war also am meisten von allen Mannschaften im Zugzwang.

Chile – Spanien 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Villa (24.), 0:2 Iniesta (37.), 1:2 Millar (47.)
Gelb-Rot: Estrada (37.)

Ein recht schön anzusehendes Spiel war das. Spanien ging verdient in Führung mit einem sensationellen Tor:

Weiter Schlag von Spanien nach vorne links, Torres will den Ball erlaufen, Torwart kommt raus, grätscht ihm den Ball ab, direkt vor die Füße von Villa, der aus 40, 45m, fast von der Seitenlinie aus, den Ball ins leere Tor zirkelt. Da mir sich noch mancher den Kopf zerbrechen, ob der Torwart an der Stelle hätte rauskommen müssen – es war arg an der Seitenlinie. Auf der anderen Seite ist nur ein Verteidiger in der Nähe gewesen und Villa war mitgelaufen. Der Fehler lag vermutlich nicht im Rauslaufen, sondern im Abgrätschen nach vorne raus.

(Zitat von allesaussersport.)

Nach dem Seitenwechsel schoss Chile den Anschlusstreffer zum 2:1, was dann für die parallel spielende Schweiz bedeutet hätte, statt einem zwei Tore zu schießen. Was sie aber nicht tat, und als mehr und mehr klar wurde, dass beiden Mannschaften das Ergebnis zum Weiterkommen reicht, flaute die Partie auch mehr und mehr ab.

Mit Spanien und Chile ziehen zwei Mannschaften verdient ins Achtelfinale ein. Eines der schöneren Spiele der bisherigen WM.

Schweiz – Honduras 0:0

Tore: an beiden Enden des Spielfelds

Ein Tor, ein einziges Tor hätten die Schweizer ursprünglich schießen müssen. Und wer weiß, wie das Parallelspiel ausgegangen wäre, wenn sich die Schweizer Führung rumgesprochen hätte? Aber unsere Nachbarn waren einfach zu schwach, viel zu schwach. Es gab kaum Torchancen und je mehr die Schweizer alles nach vorne waren, desto mehr versuchten die Hondurianer, die entstehenden Lücken zu nutzen. Tore gelangen keine der beiden Mannschaften und nicht nur deshalb sind sie verdient ausgeschieden.

Abschlusstabelle Gruppe H

  Land Tore Punkte
1. Spanien4:26
2. Chile3:26
3. Schweiz1:14
4. Honduras0:31

 

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WM 2010: Abschluss Gruppe G

Logo WM 2010, (c) FIFADie Gruppe G war einer der langweiligeren am letzten Spieltag der Gruppenphase. Brasilien und Portugal waren schon vor den Spielen so gut wie durch, die Elfenbeinküste hätte gegen Nordkorea mit neun Toren Unterschied gewinnen müssen, um noch Chancen auf das Achtelfinale zu haben.

Portugal – Brasilien 0:0

Tore: Pfffffrrr!

So wenig für beide Mannschaften auf dem Spiel stand, so wenig war auch auf dem Spielfeld zu sehen. Weder Portugal, noch Brasilien schien gewillt, anständigen Fußball zu spielen. Nach 90 Minuten war man dann ziemlich froh, dass die Zumutung beendet war.

Nordkorea – Elfenbeinküste 0:3 (0:2)

Tore: 0:1 Touré (14.), 0:2 Romaric (20.), 0:3 Kalou (82.)

Wie gesagt, neun Tore Unterschied wäre die Mindestleistung der Elfenbeinküste gewesen, um die Chancen auf das Weiterkommen zu bewahren. Es fing dann auch gut an, nach einer Aufwärmphase fielen innerhalb von sechs Minuten zwei Tore, aber das Offensivspiel eröffnete den Nordkoreanern die Chancen auf Konter. Die Ivorer haben wohl ein gutes Spiel gemacht (ich hab’s leider nicht gesehen), aber für das Achtelfinale hat’s natürlich nicht gereicht.

Abschlusstabelle Gruppe G

  Land Tore Punkte
1. Brasilien5:27
2. Portugal7:05
3. Elfenbeinküste4:34
4. Nordkorea1:120

 

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WM 2010: Abschluss Gruppe E

Logo WM 2010, (c) FIFADie Verhältnisse in dieser Gruppe waren relativ klar. Es gab ein Spiel – Kamerun gegen Niederlande –, das keine Bedeutung hatte (Holland schon vorher sicher im Achtelfinale, die Afrikaner schon sicher raus) und ein Match – Dänermark gegen Japan –, dessen Sieger ins Achtelfinale einziehen darf.

Dänemark – Japan 1:3 (0:2)

Tore: 0:1 Honda (17.), 0:2 Endo (30.), 1:2 Tomasson (81.), 1:3 Okazaki (87.)

Ja, doch, dieser Sieg geht voll in Ordnung. Japan ist im Achtelfinale mit einer sehr effizienten Leistung. Die Angriffe saßen und von 10 Torschüssen konnten 3 versenkt werden. Die Dänen dagegen spielten Chancentod (7 Schüsse, 1 Treffer) und knüpften damit an die Leistung der zwei vorherigen Spiele an. Lange Zeit sah es so aus, als könnten die Japaner den 2:0-Vorsprung verwalten, aber dann gelang Tomasson noch der Anschlusstreffer – mit einem verschossenen Elfmeter, dessen Abpraller er dann doch noch abstauben konnte. Aber auch davon ließen sich die Asiaten nicht verrückt machen (auch bei einem Unentschieden hätten sie die Nase vorn gehabt) und schossen stattdessen lieber noch ein drittes Tor. Es war der endgültige Todesstoß.

Kamerun – Niederlande 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 van Persie (36.), 1:1 Eto’o (65., FE), 1:2 Huntelaar (83.)

Wie gesagt, ein Spiel um die goldene Himbeere. Aber immerhin zeigten sich die Niederländer als konsequenter Titelfavorit und siegten auch im dritten von drei Spielen überlegen und überzeugend. Kamerun war in seinem Abschiedsspiel nur noch per Strafstoß erfolgreich, aber immerhin sorgte der für ein zwischenzeitliches Unentschieden und den ersten Gegentreffer für Oranje bei diesem Turnier. Huntelaar machte dann aber kurz vor Schluss alles klar.

Abschlusstabelle Gruppe E

  Land Tore Punkte
1. Niederlande5:19
2. Japan4:26
3. Dänemark3:63
4. Kamerun2:50

 

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WM 2010: Abschluss Gruppe F

Logo WM 2010, (c) FIFAKeine leichte Ausgangsposition für den Weltmeister Italien. Mit zwei Unentschieden aus den beiden vorherigen Spielen hatte man nur aufgrund der Schwäche der anderen Mannschaften noch Chancen auf das Achtelfinale. Italien hätte nur gewinnen müssen, zur Not hätte sogar ein Unentschieden gereicht.

Slowakei – Italien 3:2 (1:0)

Tore: 1:0 Vittek (25.), 2:0 Vittek (73.), 2:1 Di Natale (81.), 3:1 Kopunek (89.), 3:2 Quagliarella (90+2.)

Italien verlor aber. Aber in was für einem Spiel, zumindest in der Schlussviertelstunde. Vorher sah das ganz böse aus für den Weltmeister. Die Slowakei führte verdient durch Vittek, als es in die Halbzeitpause ging. Und auch danach war Italien offensichtlich nicht gewillt, mehr Gas zu geben. Erst, als es zum 2:0 klingelte, erinnerte sich die Squadra Azzurra, dass sie noch amtierender Weltmeister sind und fingen an, Fußball zu spielen. Der Anschlusstreffer gelang in der 81. Minute und es schien, als würde das Spiel doch noch interessant werden. Denn zeitgleich stand das Parallelspiel bei Paraguay gegen Neuseeland Unentschieden, ein Remis hätte demnach Italien zum Weiterkommen gereicht (ja, so ungerecht kann Fußball manchmal sein). Ein Tor. Das fiel dann auch, aber es war ein (falsch gesehenes) Abseits. Und dann kam Kopunek und schoss das 3:1. Alle dachten, Italien ist raus. Das 3:2 fiel in der Nachspielzeit und Italien spielte endlich wie eine Mannschaft, die ins Achtelfinale möchte. Wieder fehlte nur ein Tor. Aber die Slowaken spielten ganz italienisch auf Zeit, was die Italiener wiederum zur Weißglut brachte. Der Schlusspfiff kam in der siebten Nachspielminute. Italien hat es nicht geschafft. Hätten sie doch die ersten 75 Minuten so gespielt wie die letzten 15.

Paraguay – Neuseeland 0:0

Tore: nuuuuuull

Paraguay reichte ein Unentschieden, um ins Achtelfinale zu kommen. Und so haben sie gespielt. Neuseeland reichten die spielerischen Mittel nicht, um den für den Achtelfinaleinzug notwendigen Sieg zu erreichen und Paraguay hatte es einfach nicht nötig. Größtenteils langweiliges Spiel. Die Kiwis fahren nach Hause, dürfen aber stolz auf das Erreichte sein. Paraguay als Gruppenerster im Achtelfinale.

Abschlusstabelle Gruppe F

  Land Tore Punkte
1. Paraguay3:15
2. Slowakei4:54
3. Neuseeland2:23
4. Italien4:52

 

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