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Kostenlose T-Shirts!

Der T-Shirt-Bedrucker 3Dsupply gibt ein kostenloses T-Shirt aus, wenn man ihn backlinkt. Was ich hiermit getan und mir damit dieses formschöne T-Shirt gesichert habe.

Kommentar? [4]


Was ich wählen werde

zusammengestöpselt aus Logos, die ich auf werstehtzurwahl.de gefunden habe

Ich habe mich ja nicht nur öffentlich dazu entschlossen, bei der anstehenden Landtagswahl nicht FDP zu wählen, sondern euch auch versprochen, meine geänderte Wahlentscheidung später mitzuteilen.

Ich habe mal wieder den Wahl-o-mat bemüht. Und das Ergebnis war so niederschmetternd überraschend wie bestätigend für meine Entscheidung. Wo ich früher meist auf Platz 1 die FDP, auf Platz 2 die Grünen und später den Rest als Ergebnis erhielt, sieht die Antwort nach 38 Positionen und anschließender Gewichtung für die bevorstehende NRW-Wahl wie folgt aus:

1. Grüne (46 von 82 Punkten)
2. SPD (45)
2. Piraten (45)
4. CDU (38)
5. FDP (37)
6. Tierschutzpartei (35)

Ich war, wie gesagt, schockiert. Nicht wegen der Grünen, das war zu erwarten, sondern a) wegen der SPD, b) natürlich wegen der FDP und c) dann auch, dass die Tierschutzpartei, die sehr stark für eines meiner großen Interessen eintritt, nur auf den letzten Platz gelandet ist – da reichen einfach die Gemeinsamkeiten beim Restprogramm nicht. (Ich habe übrigens nur die sechs Parteien auswerten lassen, von denen ich mir vorstellen kann, sie überhaupt zu wählen. Das schloss solche ekelhaften Gruppierungen wie NPD, Republikaner oder Linke aus.)

Soweit bis hierhin. Jetzt musste ich auf Grundlage dieser Datenbasis eine Entscheidung treffen und dabei auch bedenken, welche Folgen das für die zukünftige Regierung haben könnte, wäre meine Stimme das Zünglein an der Waage.

Szenarien: Ich wähle ...

Unter Beachtung aller dieser Tatsachen bin ich zu einer Entscheidung gelangt.

Ich wähle die Piraten.

Kommentar? [1]


Am Tag Null nach Eyjafjallajökull

(cc) Joschenbacher, Wikimedia Commons

Es folgt ein Erlebnisbericht.

Seit aufgrund des Ausbruchs des Vulkans mit dem angeblich unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull vergangenen Donnerstag der deutsche Luftraum flugzeugfrei war, freute ich mich einerseits, dass die Natur mal wieder zeigt, dass der Mensch auch an Grenzen stößt und nicht mit seiner Technik über alles herrscht.

Andererseits bangte ich um den Flug nach München und zurück am heutigen Mittwoch. Ich hatte nämlich einen straffen Terminplan für diesen Tag:
10:00 Uhr – Abflug von Köln/Bonn Richtung München
11:00 Uhr – Ankunft in München
11:30 Uhr – Treffen mit Ex-Kollegin zum Mittagessen
14:30 Uhr – Präsentation
17:30 Uhr – Rückflug von München Richtung Köln/Bonn
18:30 Uhr – Ankunft in Köln

Die Tage bis vergangenen Montag

An den ersten Tagen des Flugverbots konnte ich mir noch gar nicht wirklich vorstellen, dass dies am Mittwoch tatsächlich noch Thema sein könnte. Dazu trugen aber auch die stundenweise immer wieder erweiterten Sperrungen bei. Die erste Ansage, dass die Sperrung wieder aufgehoben würde, war meiner Erinnerung nach auf die Nacht von Samstag auf Sonntag terminiert.

Am Montag checkten wir deshalb auch voller positiver Erwartungen schon einmal online ein. Erste Reihe, woohoo! So viele Plätze noch frei!

Gestern, Dienstag

Gestern Nachmittag war der Luftraum über Deutschland entgegen aller Voraussagen immer noch komplett gesperrt. Einer unserer Geschäftsführer fand auf dem Landweg endlich zurück nach Deutschland, nachdem sein Rückflug am vergangenen Donnerstag von Athen nicht stattfand. Es drangen aber bereits erste Meldungen zu mir hervor, dass die Chancen für eine Aufhebung am Folgetag ziemlich gut stünden. Ich sah auf der Website meines Flugbetreibers Germanwings nach, wo man sich – und dieser tolle, professionelle Service sei einmal hervorgehoben! – über den Status seines Flugs informieren und bei Bedarf kostenlos umbuchen konnte. Da stand, dass der Flug wie geplant stattfände. Sicherheitshalber vereinbarte ich mit meinem Chef, der mich auf dem Trip begleitete, dass wir mit dem Auto zum Flughafen fahren, falls sich spontan doch was ändere. Ebenfalls vereinbarten wir, morgens um 8 Uhr noch einmal den Status zu checken um gegebenenfalls direkt mit dem Auto die fünfstündige Fahrt nach München antreten zu können; was allerdings eine Absage des geplanten Treffens mit der Ex-Kollegin bedeutet hätte.

Abends, gegen 23 Uhr, sah ich noch einmal nach dem aktuellen Status des Flugs und bekam ein “gestrichen” zu lesen.

Heute, Mittwoch. Der Hinflug

8 Uhr. Ich checke ein letztes Mal den aktuellen Status des Flugs und bin keiner frohen Erwartung, da ich nebenbei im Frühstücksfernsehen höre, dass der Luftraum immer noch nicht freigegeben ist. Der Status sagt: “Wird durchgeführt.”

8 Uhr 30. Ich treffe mich mit meinem Chef und wir fahren zum Flughafen.

9 Uhr. Die Parkplätze am Flughafen, sonst gerne mal brechend voll, sind fast leergefegt. Ebenso die Abflughalle. Auf der Tafel stehen sehr viele “annulliert”, nicht aber neben unserem Flug. Wir laufen zur Sicherheitsschleuse und erleben etwas, das uns noch nie passiert ist: Nur zwei Schleusen offen. Keine Warteschlange. In Echt! Keine einzige Person, die vor uns an der Schleuse stand. Das Personal ist sichtlich gelangweilt. Der Metalldetektor piept, obwohl ich kein Metall an mir trage – ich vermute, die machen das absichtlich, damit sie was zu tun haben. Ich rufe meine Ex-Kollegin an und bestätige ihr noch einmal, dass wir wie geplant ankommen und essen gehen können.

9 Uhr 45. Wir stehen am nun richtigen Gate, nachdem sich das ursprünglich ausgezeichnete ohne Vorankündigung geändert hat. Zwei Damen im Lufthansa-Kostüm stehen am Ausgang, fuchteln wild mit ihren Funkgeräten herum und beantworten allzu bereitwillig die Fragen der Passagiere: Nein, der Flug findet vorerst nicht statt, da der Luftraum nicht freigegeben ist und der im Ausnahmefall erlaubte Sichtflug bei den wolkenverhangenen Verhältnissen nicht drin ist. Und ja, alle Rückflüge aus München sind für heute gestrichen. Ich bin nicht blöd und habe ein internetfähiges Handy Smartphone. Das sagt mir nach ein paar Klicks Touchscreen-Berührungen, dass beide Behauptungen falsch sind.

9 Uhr 50. Eine Durchsage von einer der beiden Damen: Der Flug findet statt, aber nicht um 10 Uhr, sondern um 11 Uhr 55. Unschön, denke ich und rufe meine Ex-Kollegin an, um ihr abzusagen. Die Präsentation würden wir trotzdem noch gut schaffen.

10 Uhr. Noch eine Durchsage: Wir können boarden. Wow, wie schnell doch manchmal zwei Stunden vergehen…

10 Uhr 20. Wir heben ab.

11 Uhr 10. Wir landen sicher in München. Der Flughafen dort ist genauso leer wie in Köln. Ich rufe die Ex-Kollegin an, um ihr wieder zuzusagen. Beim dritten Versuch nimmt sie endlich ab.

Der restliche Tag

Wir folgten dann dem Terminplan wie wir uns das vorgenommen hatten. Das Treffen war total nett, die Präsentation lief super, wir waren sehr gut in der Zeit, um den Rückflug anzutreten. Und der fand fast pünktlich statt, denn seit 11 Uhr war tatsächlich der Luftraum über ganz Deutschland wieder freigegeben. Ein wenig Glück war dabei, denn die Flüge um uns herum waren trotzdem alle gestrichen worden.

Epilog

Ich weiß gar nicht, was alle haben. Klappt doch alles! ;-)

Nein, es war eigenartig heute. Man hatte so eine Katastrophenstimmung, weil alles so leer war, man mit nichts rechnen konnte und flexibel sein musste. Eine Zitterpartie, gerade heute Morgen, ein Hin und Her, aber für uns zumindest mit gutem Ausgang.

Was so ein Vulkan alles anrichten kann.

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Projekt C2010: 50 km

(cc) unterbirken, „Radfahren in Münster?!“ @ www.piqs.de, bearbeitet

48,22 km in 2:10:50 (Ø 22,1 km/h)

Diese Angabe beruht auf meinem Fahrradcomputer, weil ich es geschafft habe, meine Superpulsuhr nach 30 Kilometern aus irgendeinem Grund zu stoppen und nicht wieder zu starten. Normalerweise ist mein Fahrradcomputer ein wenig knausriger, was die Kilometerzahl betrifft, deshalb gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass ich die 50km-Marke geknackt habe.

Das Fahren an sich war mal wieder suboptimal. Ich bin eine Runde auf der Schäl Sick bis nach Niederkassel gefahren, zunächst immer am Rhein lang, was sehr schön war. Ich habe das dann aber aufgegeben, nachdem ich zum hundersten Mal “Vorsicht!” brüllen musste, weil sich einige Spaziergänger oder Rollerblader offenbar einbilden, so ein Weg sei nur für sie da und mich zwangen, von 30km/h jedesmal runterzubremsen, und nachdem ich fast ein kleines Kind überfahren hatte, dessen Eltern nicht aufpassten und dann mir noch dafür die Schuld in die Schuhe schoben. Auf dem Rückweg wäre ich dann fast am Flughafen rausgekommen, weil ich in meiner angeborenen Orientierungslosigkeit nicht auf dem Schirm hatte, dass der Rhein eine Fragezeichenform an dieser Stelle hat und man nicht einfach immer geradeaus zurückfahren sollte. Aber meine Superpulsuhr, die ja mit GPS ausgerüstet ist, hat mir geholfen, wieder auf den rechten Weg zu finden.

Das Wetter war sonnig, bewölkt, regnerisch, eiskalt, regnerisch, sonnig. War also alles dabei, außer Schnee vielleicht. Meine Zehen habe ich mal wieder nicht gespürt und es gab auf dem flachen Land extrem windige Passagen, die mich mal wieder fast vom Rad gefegt hätten.

Summa summarum war es also ein beschissener Ausritt und ich nehme mir fest vor, das nächste Mal erst wieder rauszufahren, wenn es mindestens 15°C im Schatten hat und die Sonne zuverlässig und ohne Unterbrechung scheint. (Und dann suche ich mir auch einen Weg, auf dem nicht so viele Familienausflügler unterwegs sind.)

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Projekt RuK 2010: Der unrühmliche Abschluss

(cc) unterbirken, „Radfahren in Münster?!“ @ www.piqs.de, bearbeitet

Das Projekt "Rund um Köln 2010" fand einen unrühmlichen Abschluss in meiner nicht erfolgten Teilnahme. Grund ist die ziemlich krasse Erkältung, die ich als Souvenir von Baltrum mitbrachte. Ich hatte noch bis Sonntag Abend gewartet, aber es ging einfach nicht, mit geschlossener Nase und Husten, und so musste ich meine Kollegen verständigen, dass ich als Ausfall zu werten bin.

Ich bin darüber wirklich maßlos enttäuscht, denn diese Quälereien der letzten zwei Monate, dieses Radfahren bei knapp über null Grad oder Starkregen, das war erst einmal alles für die Katz. Ich hatte mich total auf die Teilnahme gefreut, auf dieses Radrennen direkt vor meiner Tür. Aber der Urlaub, in dem ich mich eigentlich erholen und Kraft sammeln wollte, hat mir das versaut.

Jetzt heißt es, die Augen nach vorne zu richten. Mitte August stehen wieder die Hamburger Cyclassics an, für die ich angemeldet bin (wieder für die 100 Kilometer). Hoffentlich schaffe ich es wenigstens, so regelmäßig bis dahin Rad zu fahren, dass ich meine Vorjahresleistung verbessern kann.

Ich rufe daher das Projekt C2010 aus. Das beinhaltet:

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