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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


Nach der Wahl

Natürlich freue ich mich eher als andere in diesem Teil des Internets über das gestrige Wahlergebnis. Besonders amüsant finde ich aber die kleinen Geschichtchen, die die Wahl nebenbei schrieb:


Ich erwarte von der FDP nun, dass sie sich an die Wahlversprechen halten und die Punkte Bürgerrechte und Bildung in den Mittelpunkt rücken. Mit einem Stimmenverhältnis CDU–FDP von 2:1 und einer relativ großen inhaltlichen Überschneidung sollte es Guido Westerwelle möglich sein, die meisten liberalen Punkte in den Koalitionsvertrag einzubringen.

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50 Dinge, die das Internet tötet

Via Thomas bin ich auf den Telegraph-Artikel »50 things that are being killed by the internet« gestoßen. Ich übersetze einfach mal die 50 Punkte, allerdings ohne die Erklärungen dazu, weil das dann doch meistens selbsterklärend ist.

  1. Die Kunst höflicher Uneinigkeit.
  2. Die Angst, dass du der einzige Mensch bist, den der Tod eines Promis nicht berührt.
  3. Ein Album komplett durchzuhören.
  4. Sarah Palin.
  5. Pünktlichkeit.
  6. Teletext.
  7. Jugendlichen Thrill beim ersten Pornokauf.
  8. Telefonbücher.
  9. Die Mär von intelligenten Katzen.
  10. Armbanduhren.
  11. Musikläden.
  12. Briefe schreiben und Brieffreundschaften.
  13. Merkfähigkeit.
  14. Nichtstun.
  15. Fotoalben und Dia-Abende.
  16. Falschmeldungen (Ha-ha! Von wegen!) und Verschwörungstheorien (Nochmal: Ha-ha!).
  17. Gemeinsames fernsehen.
  18. Zuverlässige Quellen. (Wir wollen vertrauenswürdige Informationen, aber nicht dafür bezahlen.)
  19. Die Zeitschrift »The Innovations«.
  20. Bestellzettel im Anhang eines Buchs.
  21. Sportergebnisse erst später erfahren.
  22. Durchsetzbare Urheberrechte.
  23. Lesen von Telegrammen auf Hochzeiten. (Scheint eine britische Tradition zu sein.)
  24. Dogging. (Parkplatz-Exibitionismus und -Voyeurismus)
  25. Ist die nicht tot? Sind die nicht homosexuell? (Man kann bei Wikipedia alles überprüfen.)
  26. Nachrichtenabstinenz während des Urlaubs.
  27. Auswendiges Wissen von Telefonnummern.
  28. Respekt vor Ärzten und anderen Fachleuten.
  29. Das Geheimnis fremder Sprachen.
  30. Geografiewissen.
  31. Privatsphäre.
  32. Den Ruf von Chuck Norris.
  33. Stift-Cricket. (Wohl eher nur in Großbritannien.)
  34. Mainstream-Medien.
  35. Konzentration.
  36. Die Würde von Herrn Tombe. (Es geht hier um die Geschichte, als ein Sudanese gezwungen wurde, seine Ziege zu heiraten, nachdem er Sex mit ihr hatte. Sie machte seine Runde im Internet und gilt als eine der ersten viralen Geschichten.)
  37. Neuanfänge.
  38. Viktor Yanukovych. (Die Orangene Revolution wurde über das Internet organisiert und entmachtete damit den damaligen ukrainischen Präsidenten.)
  39. Den unangemeldeten Versicherungsvertreter.
  40. Unentdeckte Künstler.
  41. Die nützlichen Informationen in Taschenkalendern. (Z.B. die Umrechnungstabellen.)
  42. Die Nervosität bei einem Wiedersehen der ersten Liebe. (Man hat ja bei Facebook alles mitbekommen.)
  43. Solitaire. (Und Minesweeper.)
  44. Vertrauen in nigerianische Geschäftsleute und Prinzen.
  45. Kleinanzeigen von Prostituierten.
  46. Zeitversetztes Herausbringen von neuen Produkten oder Filmen.
  47. Fußnoten.
  48. Den Weg zum Buchmacher.
  49. Fanzines.
  50. Die Mittagspause.

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Matthäusmarkt in Zons

Der Hund hat bestimmt einen guten Charakter. Und ja, das war tatsächlich eine der größten Attraktionen am »29. Matthäusmarkt« in und um die Feste Zons. Der »Handwerker- und Kunsthandwerkermarkt in der historischen Zonser Altstadt mit mittelalterlicher Spielmannsmusik und großem Ritterturnier der Bergischen Lehnsritter auf den Zonser Rheinwiesen vor der Stadtmauer« war ansonsten nämlich ziemlich lahm und auch die Ritterspiele krankten an langatmigen Spielen und Vorführungen sowie einem uninspirierten Moderator, der stilecht mittels Mikrofon das Geschehen kommentierte.

Aber im Gegensatz zum Markt waren die Vorführungen ein echtes Highlight. Was da so angeboten wurde, hatte selten was mit Handwerk, noch seltener was mit Kunst zu tun, und mittelalterlich war nur das Publikum, dessen Altersschnitt wir dramatisch senkten.

Der 30. Matthäusmarkt wird wohl ohne uns stattfinden.

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Der Drachenfels

Da saßen wir also gestern so beim Frühstück und überlegten uns, was man denn so mit der ungewohnt vielen Freizeit anstellen könnte. Bis ich das Wort »Drachenfels« fallen ließ, das auf allgemeine Zustimmung traf. Also kurzerhand in den kleinen Schwarzen Raser gehüpft und schnell mal rheinaufwärts gefahren. Da aber die Strapazen (es waren allerdings eher 35 Minuten für uns nicht ganz so Gehfaule) in einem leicht unproportionalen Verhältnis zum Gebotenen stehen, erlaube ich mir, einfach folgend die Highlights bildlich darzustellen.

➜ Weiterlesen: Bilder vom Drachenfels

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Mein neues Auto-Auto

Ich habe ihn den Schwarzen Raser getauft. Nein, nicht Flitzer, dazu ist er zu langsam. ;-) Es macht unheimlich Spaß, endlich mal wieder Auto zu fahren, richtig einkaufen gehen zu können (z.B. heute der 20-kg-Beutel Katzenstreu), flexibel und schnell zu sein. Und das Parkplatzsuchen, das ist richtig toll. Nicht. Dennoch, auch unter plötzlich geänderten Rahmenbedingungen, bin ich nach wie vor sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Der kleine Schwarze Raser ist einfach toll. :-)

(Entschuldigt aber bitte das verwackelte Foto. Handy-Fotos sind halt Handy-Fotos. Und mittlerweile, nach schon wieder 1.500 Kilometern mit mir, ist er auch nicht mehr ganz so sauber und poliert. ;-))

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