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Die wichtigste Erkenntnis

Die wichtigste Erkenntnis aber trug sich gestern zu. Wer mein real life blog, aka mein echtes Leben, verfolgt, weiß schon seit längerer Zeit, dass ich mit ernsthaften Gedanken spiele, mein Auto gegen ein Auto einzutauschen. Dazu trugen einige Begebenheiten in der jüngeren Vergangenheit bei, u.a.


Wie dem auch sei, kommenden Samstag könnte ich schon einen entscheidenden Schritt weiter sein. Da werde ich nämlich ein Autohaus aufsuchen und mich mal unverbindlich umsehen und beraten lassen. Allerdings litt ich gestern aufgrund des näher rückenden Termins unter Vorkaufsdissonanz. Ist es wirklich eine gute Idee? Brauche ich denn ein Auto wirklich? Wird mich die Parkplatzsucherei nicht wieder unendlich nerven? Kann ich mir diese Ausgaben überhaupt leisten? Will ich sie mir leisten?

All das eben. Und dann begab sich die gestrige Fahrt, ausgerechnet mal wieder die normalerweise einstündige Odyssee nach Bonn. Die Mittelrheinbahn fuhr mir am Bahnhof Hürth-Kalscheuren vor der Nase weg. Ich lief zur nächstgelegenen Busstation, um zur Stadtbahn zu gelangen. Als der Bus nach etlichen Minuten kam (ich hatte Glück, fährt ja nur alle 15 Minuten einer), stieg ich versehentlich eine Station zu früh wieder aus. Also lief ich das restliche Stück bis zur Haltestelle der Stadtbahnlinie 18 und musste dank meines Fußmarsches gar nicht lange warten, bis eine Bahn Richtung Bonn kam. Was für ein Glück!, dachte ich noch. Und dann stieg ich in die Bahn ein.

Da war noch ein Platz frei. Und warum dieser Platz noch frei war, durfte ich schnell feststellen. Mir gegenüber saß ein, ich sage mal: geistig nicht voll funktionsfähiger Mensch, der in einer unangemessenen Lautstärke Dinge vor sich hinerzählte. Ich dachte anfangs noch, er telefoniere mit einem Headset. Aber das klang nur so. Wahrscheinlich unterhielt er sich mit einem mir nicht sichtbaren Gegenüber.

Dennoch, ich wollte die Bahnfahrt zum Lernen nutzen und konnte derlei Krawall dabei nicht gebrauchen, also steckte ich mir meine In-Ear-Kopfhöhrer in die Gehörgänge und genoss den musikalischen Krawall, der da aus meinem tragbaren Musikabspielgerät tönte. Und schließlich, in Brühl-Mitte, stieg der Selbsterzähler dann auch aus.

Nun, selbst der lauteste iPod kommt nicht gegen kleine Kinder an. An die Stelle meines ehemaligen Gegenübers stieg eine Mutter mit ihren geschätzt 20 Kindern ein, die meisten davon im Kleinkindalter. Eines davon auf dem Sitz neben mir. Es fand offensichtlich Spaß daran, mich zu treten, was mich nur unwesentlich vom Lernen abgehalten hat. Und irgendwann war das Kind dann auch müde.

Mittlerweile waren wir auch schon im Stadtgebiet Bonn angekommen. Da roch ich auf einmal Düfte, die ich lieber nicht riechen wollte. Un-glaub-lich! Da fängt diese Bratze doch tatsächlich, kaum drei Stationen vor der Endhaltestelle (Hauptbahnhof Bonn!) an, ihrem Kind die Windeln zu wechseln. Vor mir auf der Sitzbank. Ich hätte im Strahl kotzen können, bewunderte aber auch die Konsequenz, mit der sich dieser katastrophale Trip vom Verpassen der ursprünglichen Bahn bis zu diesem Höhepunkt, kaum eineinhalb Stunden später, fortgesetzt und immer wieder einen draufgepackt hat.

Am gestrigen Tag festigte sich auf jeden Fall die Erkenntnis: ICH BRAUCHE EIN AUTO!

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Erkenntnisse XXIII

Erstens. Wenn man sechs Wochen vor einem Radrennen über einhundert Kilometer anfängt, ernsthaft zu trainieren, sollte man seine Ziele so weit runterschrauben, dass die Maxime lautet: ankommen.

Zweitens. Ich stelle mich Eltern von Freunden immer noch nur mit meinem Vornamen vor. So, als wäre ich Neun. Was aber zwanzig Jahre später lustige Verwirrungen auf der Gegenseite erzeugt und ich entweder gar keinen Namen als Antwort bekomme (Frau X) oder sich das mindestens 30 Jahre ältere Gegenüber mit »Erwin« vorstellt (Erwin X).

Drittens. Urlaubsplanungen sollte man erst abschließen, wenn man alle Faktoren berücksichtigt hat.

Viertens. Werbung sollte nicht über eine Woche lang der letzte und damit oberste Eintrag in meinem Weblog sein.

Fünftens. Sascha Lobo ist für mich immer noch keine Ikone, noch vertritt er in irgendeiner Art meine Interessen, noch interessiert es mich wirklich, was er tut, um sich seine Brötchen zu verdienen. Aber es nervt ungemein, wenn ich ihn jetzt schon zum zweiten Mal im gedruckten Spiegel sehen muss. Echt jetzt, es reicht, wenn das Internet ver-irokest ist.

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Barcelona, Madrid, Mailand – Hauptsache Italien

Ich über Barcelona auf dem Montjuic

Den nahe liegenden Witz, den natürlich noch niemand gemacht hat, habe ich in der Überschrift mal vorweggenommen. Ja, ich war zwei Wochen lang Globetrotter und habe dabei eine Woche Barcelona und je eine halbe Woche Madrid und Mailand besucht. Wieder zusammen mit der weltbesten Freundin, was ja auch schon in Rom letztes Jahr gut geklappt hat.

➜ Weiterlesen: Barcelona, Madrid, Mailand

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