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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


TV-Smalltalk, Stand: März 2007

Ich habe selbstredend bis heute nicht eine einzige Minute der neuen Big-Brother-Staffel gesehen. Entgegen meiner Ankündigung. Was wahrscheinlich überhaupt nicht schlimm ist, betrachtet man die Quoten. Zum Thema im Alltag wird auch diese Staffel nicht taugen.

Im Gegensatz zu »Germany’s Next Topmodel«, wo man, um beim Smalltalk mithalten zu können, wenigstens die Namen der Kandidatinnen wissen sollte. Was mir als Namensvergesser wahrlich nicht gelingen mag. Aber immerhin kenne ich Bruce Darnell.

Dagegen ist es mittlerweile schon nicht mehr erheblich, die Namen der angehenden Superstars zu kennen. Nach dem Casting habe nicht nur ich nicht mehr eingeschaltet, auch viele andere Zuschauer haben Samstag Abend offensichtlich etwas besseres vor.

Über was, als über angehende Topmodels, redet man denn sonst noch so zurzeit?

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Neu! Jetzt mit doppelter Waschkraft!

Wurde mal wieder Zeit für ein bisschen Redesign. Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, deshalb habe ich auch den Inhalt in eine ziemlich begrenzte Breite gepackt. Mit Absicht. Dafür komme ich jetzt auch mit zwei statt drei Spalten aus. Darunter leiden mussten nur die RandNotizen, die von zehn auf fünf Einträge geschmolzen sind. Die Farbgebung und Typografie habe ich mit kleinen Detailänderungen in der bewährten Form beibehalten. Über den Hintergrund können wir noch diskutieren.

Das Design ist natürlich wie immer noch lange nicht final und es werden sich im Laufe der Wochen und Monate immer mal wieder Details ändern. Aber in der Grundstruktur musst du jetzt damit leben. Oder den Feed benutzen.

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Wortlos

Mir fehlen zurzeit ein wenig die Worte. Ich wollte schon einige Beiträge schreiben, zum Beispiel dass ich endlich auch offiziell geschieden bin oder dass ich gerne der Beerdigung meines Großvaters beigewohnt hätte, anstatt für ein Projekt zu arbeiten, das dann doch nicht den gewünschten Erfolgt brachte. Aber all die Worte, die ich so gewählt hatte, schienen mir nicht gut genug oder dann doch zu privat und intim, um auf dieser Plattform veröffentlicht zu werden. Daher herrscht hier respektvolles Schweigen bis die Stimmung und die Worte wieder weblogreif sind.

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Browser War in 2007

Im Zuge des äußerst sanften Redesigns habe ich dafür gesorgt, dass auch die Nutzer des Internet Explorers (shame on you!) wenigstens das JC-Log wieder benutzen können. Und was musste ich dafür tun? Eine Tabelle einsetzen! Ich glaube, ich bin wieder im Jahr 1998 gelandet. Grrr.

Ich kündige jetzt schon ein komplett neues Design an, wenn ich mal ein bisschen mehr Zeit habe. Geht ja gar nicht, dass es weder in richtigen Browsern, noch in den anderen so aussieht, wie ich mir das vorstelle.

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Et kütt wie et kütt

Sagen wir’s mal so. Die Arbeit nimmt mich zu hunderfünfzig Prozent ein und die Uni verlangt nach Lernen und vor allem dem Abschluss einer Projektarbeit bis Samstag in einer Woche. Ich habe seit einigen Wochen einen täglichen Zeitbedarf von geschätzten sechsundzwanzig Stunden – ohne Schlaf. Durch meinen unermüdlichen Einsatz habe ich es heute aber tatsächlich vollkommen ungeplant und überraschend auf satte drei Stunden Freizeit geschafft.

Und was ist? Mir ist langweilig. Man gewöhnt sich alles ab, wenn man keine Zeit mehr hat – inklusive einer Vorstellung von einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Ich lasse also meine Augen durch die Wohnung schweifen, die auch mal längst wieder eine Reinigung verdient hätte (Aber wer macht sowas denn bitte um 22 Uhr?), stelle en passant fest, dass ich nichts, und damit meine ich: nichts, zu essen zuhause habe, und beschließe, einmal wieder ganz dekadent fernzusehen.

Couch PotatoeEntweder ist das Fernsehprogramm in den vergangenen Wochen und Monaten wirklich soviel schlechter geworden oder ich habe mit dem erzwungenen Abstand heute zum ersten Mal festgestellt, dass es schon immer so schlecht war. Auf dreißig plus dreißig* Kanälen nicht die kleinste Kleinigkeit zu finden, für die es sich lohnt, länger als fünf Sekunden auf einem Kanal zu verweilen, ist wirklich erschreckend.

In meiner Verzweiflung habe ich mich also nach Alternativen umgesehen umgedacht. Als ich wieder aufwachte, war es kurz vor 1 Uhr. Was ein Glück habe ich diese schrecklichen freien Stunden also dann doch sinnvoll gestalten können.

Damit so etwas aber nicht noch einmal passiert, werde ich vorsorgen. Wenigstens etwas zu essen sollte man zuhause haben, wenn einem schon langweilig ist. Deshalb werde ich morgen erst einmal wieder einkaufen gehen und mir richtig ungesunde Ware besorgen, also so etwas wie Chips und anderen salzigen Schmonsens, der mir wenigstens dabei hilft, das Fernsehprogramm zu ertragen. Wahrscheinlich ist aber die beste Methode, einfach keine Freizeit mehr zu haben. Ich werde das auch ohne mein Zutun verhindern können, denke ich.

* Habe ich eigentlich schon erzählt, dass … nein, habe ich nicht. Premiere war so nett und hat mir als Dank für meine Abo-Kündigung, die Ende Februar wirksam wurde, zwei Monate gratis obendrauf gegeben. Fast wäre ich drauf reingefallen, aber solange ich als NRW-Bewohner immer noch keine Fußball-Bundesliga sehen kann – die Arena-Geschichte ist hinlänglich bekannt, außer, dass sie immer noch Geld für nicht erbrachte Leistungen von mir wollen, von mir aus also für immer und alle Zeiten in den Untiefen der Beinahe-Insolvenz schmoren können –, solange will ich auch kein Premiere mehr. Denn weder für zwei gute Filme im Quartal, noch für eine langweilige Formel 1 lohnen sich die Gebühren.

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