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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


Sommerliebe

Da sagte mir vorhin jemand, dass es angeblich noch den ganzen August so heiß bleiben soll. Kann ich zwar nicht glauben, habe mich aber dabei ertappt, mich darüber zu freuen. Tatsächlich, trotz Schweiß, Schlaflosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten: ich liebe diesen Sommer.

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Humpel-Johnny

Viele Menschen lernen aus ihren Fehlern. Selbst ein kleines Kind fasst eine heiße Herdplatte genau einmal im Leben willentlich an. Aber der große Johannes begeht Dummheiten immer mindestens zweimal. Deshalb werde ich auch irgendwann wieder heiraten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Im vergangenen Sommer erklärte ich mich eines Tages kurzerhand zum Barfußgänger. Das ist erfrischend und hilft gegen Müffelfüße, die mit besockten und in Turnschuhen steckenden Füßen im Hochsommer besonders gerne auftreten. Diese neu entdeckte Freiheit ging dann so weit, dass ich mich spontan dazu entschloss, den gemeinsamen Spaziergang gänzlich ohne Sohlen anzutreten. Ich hatte natürlich nicht mit kochend heißem Teer gerechnet, weshalb ich mir wunderschöne, leider auch schmerzhafte Brandblasen zuzog.

Diese Geschichte erzählte ich heute Morgen einer Kollegin. Um mich dann spontan zu entschließen, den Weg zur Mittagspause barfuß auf mich zu nehmen. Das sind geschätzte zweihundert Meter über Straßen und gepflasterte Parkplätze. Das war auf dem Hinweg schon nicht schön und führte zu einer kleinen Brandblase am rechten Fuß. Pippifax, denkt sich der urbane Mann, Schmerzen erst, wenn der Fuß abfällt! Dass der Rückweg angenehmer werden könnte, war nicht wirklich anzunehmen, aber wozu lamentieren? Natürlich war schon das Laufen an sich schmerzhaft. Ganz abgesehen davon, dass der Untergrund eine weitere heiße Mittagsstunde Zeit hatte, sich aufzuheizen.

Was sich dann im Laufe des Nachmittags vor allem am rechten Fuß an Brandblase heranbildete, war nicht nur lustig anzusehen. Der Schmerz wuchs proportional zur Größe, an normales Gehen war nicht mehr zu denken. Ich möchte ja nicht mit Einzelheiten nerven, aber als ich die Blase heute Abend schließlich aufstach, ergoss sich eine wahre Fontäne über meinen Fuß.

Ich humple jetzt mit Verband durch die Gegend und schwöre mir, wenigstens für die Zukunft aus der Dummheit gelernt zu haben.

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Niesen, Atemnot, rote Augen

Neulich, in meiner Wohnung, hätte ich theoretisch jedem Besucher eine Katze zuordnen können, denn es waren deren drei Stück anwesend. Ging aber leider nicht aus zwei Gründen. Erstens hatten sich zwei Exemplare meiner vierbeinigen Mitbewohner ins Separée (vulgo: Schlafzimmer, unter dem Bett) verzogen. Zweitens hatten haben alle drei Besucher eine Katzenhaarallergie.

Und ich frage mich jetzt, was es mit dieser Allergie auf sich hat. Ist sie genetisch bedingt oder liegt es an zivilisatorischen Einflüssen, also beispielsweise einer Kindheit in einer sterilen Großstadtwohnung? Ist es Zufall, dass alle drei weiblichen Geschlechts waren oder sind Frauen generell stärker davon betroffen? Habe ich recht, wenn ich auch psychosomatische Reaktionen unterstelle oder ist das wirklich so, dass diese Allergie nur in meiner Wohnung auftritt, aber nicht, wenn ich außerhalb der Wohnung auftrete, obwohl ich zwangsweise immer eine halbe Katze an meiner Kleidung herumtrage?

Jedenfalls ist es dieser Tage eine gute Idee, sich auf die Terrasse zu verziehen. Klappt aber nicht mehr, wenn es wieder kühler wird.

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Erkenntnisse X

Erstens. Ich kenne und liebe Köln, weil immer etwas los ist. Ich habe Karneval gesehen und gelebt, ich habe die WM mitgemacht. Aber ich habe Köln an seinen lebhaften Orten noch nie so leer gesehen. Leere Bars und Clubs, kein Eintritt, weil die Betreiber froh sind, wenn überhaupt jemand rein geht. Nicht mal die berüchtigten Brückenpartys fanden statt. War also billig gestern Abend, weil wir uns an Büdchen versorgten und durch die Straßen zogen.

Zweitens. Es ist zu heiß, um in voller Montur in anderen Betten zu schlafen. Habe bestimmt zwanzig Liter ausgeschwitzt.

Drittens. In meinem Alter kann man nur noch einmal pro Woche einen drauf machen. Danach braucht man einen Tag Erholung.

Viertens. Ich liebe Köln. Warum? Will nicht nach Frankfurt/Main ziehen, obwohl mir dort ein Job angeboten wurde.

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ca. 80 Grad

Ventilatorhat es hier. Ich bin ja nun wirklich kein Wettermeckertyp, vor allem nicht nach diesem langen, kalten Jahresstart. Aber hier im Büro zu sitzen, zu spüren, wie einem der Schweiß von unzähligen Körperteilen rinnt und nichts dagegen tun zu können, das ist echt hart.

Ich musste also mal wieder den Ventilator auspacken. Jedes Jahr das Zeichen des heißesten Tags.

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