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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


News-Beitrag

Zur Archivierung (denn wie ich heute erst wieder festgestellt habe, erfüllt mein Weblog auch die Funktion einer persönlichen Suchmaschine): Zitat der in der NEWS am 23.09.2004 zum Thema: »Keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen: Fluch oder Segen?«
(Der Beitrag ist übrigens über ein Jahr alt, lieber Moe, und gefragt wurde ich auch nicht. Aber ich bin ja auch nicht so.)

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Busenfreunde

Ich mache ein Nacktfoto von mir ins Weblog und nenne es ›Busenfreunde‹.

Claudi gerade zu mir.

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Dauer-Hausse

Ein schöner Artikel in der Süddeutschen, leider schon ein paar Tage alt. Ich könnte ihn fast vollständig zitieren, aber beschränke mich mal auf diese Stellen und empfehle: lesen!

Das 20. Jahrhundert war die blutigste Lernphase der europäischen Geschichte. An ihrem Ende steht die Erkenntnis, dass das Streben nach einem perfekten politischen System unter einer obersten Autorität geradlinig mindestens in die Unfreiheit und den Spitzelstaat, im schlimmsten Fall in den Massen- und Völkermord führt.

In Deutschland haben wir im vergangenen Jahrhundert zu unserem Leid und dem unserer Nachbarn all diese Varianten mutwillig ausprobiert. Dies hat, wenn auch allmählich, dazu geführt, dass die ganz und gar nicht perfekte Demokratie hier zu Lande zu recht als alternativlose Organisationsform des Gemeinwesens im Sinne des Wortes selbstverständlich geworden ist.

Die Radikalen stehen heute so weit außerhalb des gesellschaftlichen Konsenses, dass bei deren Bekämpfung manchmal sogar über Mittel nachgedacht wird, die bei jenen Hypersensiblen, die Deutschland immer noch relativ nahe an den Abgründen des 20. Jahrhunderts sehen, die Alarmglocken schrillen.

Auch dies übrigens ist ein Charakteristikum unserer gefestigten Demokratie: Weil wir wissen, wie böse wir waren, und es etliche gibt, die glauben, dass wir es immer noch sein können, erfährt der Alarmismus bei uns eine Dauer-Hausse.

Wie gesagt: lesen!

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Protest

Aus den Kommentaren bei Propaganda-Nico von hotho:

Jeder ungültige Wahlzettel zeigt den Politikern unser Interesse an Politik , aber auch, dass wir keine der vorhandenen Parteien wählen möchten.

Blödsinn.

Ihr müsst auf jeden Fall dort auftauchen, denn gar nicht wählen ist kein Protest sondern Bequemlichkeit in Form von: ›Ach die anderen Wählen schon vernünftig?.‹

Nochmal Blödsinn. Die Mär vom Ungültigmachen kursiert immer noch und erschreckt mich weit mehr, als der vorhersehbare Ausgang der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen. Kein kleiner Kommunalpolitiker, geschweige denn jemand, der wirklich was zu sagen hat, kümmert sich nur einen Fliegenschiss um solche Wahlzettel.

Und wenn ich gerade dabei bin, noch ein Wort zur Protestwahl: Wenn ich Protest wählen würde, dann verschenke ich nicht meine Stimme an die Bibeltreuen Christen oder Grauen Panther, sondern an eine Partei, die mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit laut Umfragen in den Landtag einziehen wird und den von mir erhofften Radau machen kann. So kann ich am besten zeigen,  welchen Unmut die »etablierten« Parteien in mir erzeugen.

Sicher gab es – leider – auch nicht wenige Brandenburger und Sachsen, die ganz bewusst und voller überzeugung eine Partei gewählt haben, die am Rand des politischen Spektrums operiert. Aber es gab auch viele, die aus oben genannten Gründen von SPD und CDU weggewandert sind. Die auf einen Haufen mit Links- und Rechtsextremisten zu werfen ist genauso blind, wie die, die an das glauben, das sie wählen.

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AIDA

Das Schlimmste ist, dass ich weiß, wofür die Abkürzung AIDA steht: Attention, Interest, Desire, Action. BWL-Scheiße, die ich mir irgendwann ins Hirn prügeln musste und jetzt nicht mehr vergessen kann.

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