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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


Spiegelersatz

Interessanter ist da schon, dass 15 Prozent der weiblichen Nutzer ihr Telefon als eine Art Spiegelersatz verwenden, um ihre Haare von der Seite und von hinten zu fotografieren. Weitere 10 Prozent benutzen das Telefon, um ihr Make Up zu kontrollieren. Und immerhin 4 Prozent setzen ihr ›Mobile‹ sogar noch im Restaurant ein und kontrollieren ihren Zahnstatus nach dem Essen dahingehend, ob auch wirklich alle sichtbaren Essensreste den Weg in die Speiseröhre gefunden haben.

Ich sage dazu mal besser nichts.

Kommentar? [4]


Radikal ist radikal

Baden-Württemberg lehnt die Einstellung eines Realschullehrers ab, weil das Land an seiner Verfassungstreue zweifelt: Michael Csaszk?czy ist in einer Antifa-Initiative aktiv.
[...]
Daneben ist er seit vielen Jahren Mitglied der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, die sich selbst bezeichnet als ›linksradikales‹ Bündnis von ›AnarchistInnen, KommunistInnen, SozialistInnen, Autonomen, Feministinnen und solchen, die sich überhaupt kein Label anheften lassen wollen‹.

Spiegel Online via Schockwellenreiter

Wir reden dann noch einmal über die Empörung, einem linksradikalen Lehrer nicht zu erlauben, junge Menschen zu unterrichten, wenn ein anderer daherkommt und rechtsradikal ist. Ich verstehe diese Unausgewogenheit nicht – radikal ist radikal ist schlecht. Muss man da noch Unterschiede bezüglich der Fahrtrichtung machen?

Kommentar? [15]


Deutschrock, richtig

Wir sind Helden. Silbermond. Sportfreunde Stiller. Juli. Mia. In dieser Reihenfolge.

Die Helden sind der Ursprung, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Die stehen auch irgendwo da ganz oben, mittlerweile unerreichbar. Die Sportfreunde passen perfekt dazu, die gibt es aber auch schon lange genug. Silbermond und Juli sind eigentlich elendige Nachmacher, aber rocken. Mia hatten genau einen guten Song (»Hungriges Herz«); ich habe allerdings auch persönliche Antipathien gegen Sängerin Mieze.

Kommentar? [13]


Euro-Verweigerer

Wo die Wurzel des ganzen übels liegt? Da! [via: Engelbert] Solche Leute sind es, die gegen jede Reform sind, die gegen alles sind, das neu ist. »Ich will die D-Mark zurück!« ist doch nichts anderes, als ein Hilfeschrei, ein Schrei: »Ich bin zu alt und komme mit den heutigen Veränderungen nicht mehr mit. Ich möchte das, was vor zwanzig Jahren gut war auch heute haben. Egal, wie sich die Rahmenbedingungen verändert haben.«

Das sind auch die Leute, die gegen eine Vereinfachung der deutschen Rechtschreibung sind und erst recht die Menschen, die gegen eine Restrukturierung des Arbeitsmarktes sind. Früher, ja früher, da konnte man seinen hohen Lebensstandard auch halten, wenn man zur Randgruppe der Arbeitslosen gehörte. Damals, in der guten alten Zeit, da gab es ja auch wenig Probleme, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Und heute? Heute gehöre ich nicht mehr zu einer Randgruppe, sondern bin einer von über vier Millionen. Aber deshalb auf meine »Ansprüche« verzichten? Hauptsache, mir geht?s gut. Nach mir die Sintflut.

Das Wort »Reform« ist ein rotes Tuch für alle Euro-Verweigerer, Alt-Rechtschreibungs-Aktivisten und Hartz-IV-Demonstranten. Egal, was die Reform wirklich beinhaltet, erst einmal muss es einen Aufschrei geben. Und sollte das nicht reichen, dann wird eben die Geschichte bemüht. Montagsdemonstrationen, die konnten schon ein ganzes Regime kippen, wieso denn nicht auch eine Arbeitsmarktreform?

Ich hoffe für alle Ewig-Gestrigen, dass sie übergangen werden. Zum Wohl von 83 Millionen Menschen in diesem Land.

übrigens, wenn wir gerade dabei sind: Bundesweite Volksentscheide darf es niemals in Deutschland geben. Keine einzige, auch noch so sinnvolle Reform würde jemals einen Volksentscheid passieren. Des Deutschen Gemüt ist eben hoch konservativ und auf alte Werte ausgelegt.

Kommentar? [35]


Blogplaneintrag

Seit Wochen versuche ich nun schon in regelmäßigen Abständen, mich im Kölner Blogplan einzutragen, aber es funktioniert nicht. Kontakt aufnehmen geht auch nicht, weil es weder ein Kontaktformular, noch eine E-Mail-Adresse gibt. Was soll ich also tun? Den Chef anrufen?

Kommentar? [9]


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