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Die letzten 5 redaktionellen Beiträge:


Jüdische Atheisten

Ich mag dieses “härteste jüdische Blog zwischen Tel Aviv und New York”. Da wird einem das immer noch unbekannte Judentum auf eine sehr schöne Weise näher gebracht. Anders als alle meine Geschichtslehrer, die nur auf die Vergangenheit bezogen jüdische Brauchtümer erklärten, dabei immer im Dritten Reich landeten und es nicht fertig brachten, auch nur den Brauch Chanukka und die Bedeutung der acht Kerzen zu erklären. Chuzpe dagegen schafft das in ein paar Nebensätzchen und erklärt darüber hinaus noch viele andere Dinge aus dem täglichen Leben eines Juden. Zurzeit sind dort natürlich Chanukka-Tage.

Außerdem wieder eine amüsante Kleinigkeit gelernt:

jüdische Atheisten – Auch sowas gibt es, auf Hebräisch nennt man sie “mummar le chol ha Tora kula”, oder in freier Übersetzung “blöder Jude, der nicht kapiert, dass die Tora recht hat”.

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Von rechtem und linkem Glockengeläut

Eigentlich wollte ich noch was über diesen Text in der taz schreiben, der von dem mir bekannten Örtchen Baiersdorf handelt. Dort beschwert sich ein Bürger, der sich vor fünf Jahren in der Nähe der Kirche ein Haus gekauft hat, über den Lärm der Kirchenglocken.

Ralle schreibt darüber folgenden Kommentar:

Da ja Kirchen in den seltensten Fällen Neubauten sind, ist mir zwar nicht ganz klar wieso man ein Haus neben der Kirche kauft und dann gegen die läutenden Glocken klagt

Das deckt sich größtenteils mit meiner Meinung.

Aber, wie gesagt, ich wollte darüber noch wesentlich mehr schreiben, möchte mich dabei aber sehr ungern auf einen Artikel stützen, bei dem die beiden Kontrahenten über ihre politische Richtung definiert werden.

Das ist die Geschichte von zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine […] ist Mitglied der CSU und der evangelisch-lutherischen Kirche. […] Der andere, ist Diplomingenieur, ein ruhiges Naturell, politisch steht der 42-Jährige eher links.

Dazu einen Bezug in dem ganzen Text zu finden, ist unmöglich. Wozu also diese »Klarstellung« gleich im ersten Satz? Soll man sich auch ja von der jeweiligen Seite vereinnahmen lassen ohne vorher die Argumente gehört zu haben? Bei dieser Geschichte geht es nicht um Politik. Vielleicht hat die taz das nicht gemerkt oder vermutet weltfremd, dass in Bayern alles Politik ist, was sich in der Öffentlichkeit abspielt oder dass ein CSU-Mitglied immer christlich, eigentlich katholisch, sein muss. Auf jeden Fall wird mit dieser Klarstellung zu Beginn im Laufe des Artikels ein Klischee nach dem anderen bedient. Das ist schade um den sonst diskussionswürdigen Vorgang in Mittelfranken.

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Blogma

Der Fernsehratgeber veröffentlicht das Blogma - Manifest für das Gespür mit den goldenen zehn Regeln fürs Webloggen.
Gegen mindestens drei dieser Regeln verstoße ich regelmäßig. Also zweifle ich das gesamte Werk erst einmal pauschal an und überlasse die weitergehende Beurteilung denen, die mehr davon verstehen.

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Engelke statt Schmidt

Wie die Bildzeitung meldet, wird der frei werdende Sendeplatz von Harald Schmidt durch Anke Engelke beerbt. Laut Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski, der vergangene Woche noch mit Sandra Maischberger Gespräche über eine Schmidt-Nachfolge führte, soll Engelke viermal pro Woche mit einer »klassischen Late Night, die auf die Talente von Anke Engelke zugeschnitten ist und eine verlässliche Aktualität bietet« auf Sendung gehen. Produziert wird die Show nicht von Schmidts Bonito, sondern von Brainpool. Die neue Late Night Show soll wahrscheinlich ab April gesendet werden.

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Zitat des Tages

Markus:

Wenn ich noch einmal »Kreative Pause« höre bzw. lese, kotz ich und mach’s Internetz kaputt, oder entferne meinen RSS Feed und betreibe das Blog Flash only.

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