Willkommen im JC-Log!
Die letzten 5 redaktionellen Beiträge:


JoWiKi

Es ist Weihnachten.
Was macht man zu den festlichen Tagen? Man bastelt.
Was hat Johannes dieses Jahr gebastelt? Ein Wiki.
Und weiter? Keine Ahnung, wird sich schon noch ergeben.

Kommentar? [5]


Mist

Da ist mir heute tatsächlich mein System abgeraucht und ich musste eine komplette Neuinstallation machen. Alles kein Problem, dank meiner nicht vorhandenen Backup-Strategie und der zweiten Festplatte, auf der alle relevanten und persönlichen Daten liegen, konnte ich beinahe alles wieder herstellen. Alles, bis auf die browserrelevanten Daten, also Bookmarks und E-Mails. Das ärgert mich schon ein bisschen. Vor allem die verloren gegangenen und über Jahre gesammelten E-Mails tun weh. Dagegen kümmern mich Neuinstallationen sämtlicher Programme weniger – so kann ich endlich mal wieder aufräumen. Zu meinem Glück passierte das jetzt auch zu den freien Tagen, so dass ich auch die Zeit habe, alles wieder neu aufzusetzen.
Vielleicht sollte ich aber zukünftig mal meine Methode ändern, Zugangsdaten und ähnliche wertvolle Dinge einfach in einen E-Mail-Ordner zu verschieben, anstatt sie irgendwo sicher zu speichern oder gar aufzuschreiben.

Kommentar? [6]


Im Hintergrund

Vorweg: So mag ich Weihnachten. Kein Stress, keine Verpflichtungen, nur meine Süße und ich. Wir können tun und lassen, was wir wollen. Jetzt gerade wollen wir am Computer sitzen, und weil sich die Gelegenheit so ergab, habe ich in den hintersten Hintergrund ein kleines Bildchen eingefügt, damit das JC-Log – gerade bei höheren Auflösungen – nicht mehr so viel kahle Fläche vorweist. Wer wissen möchte, wie das Bild im Ganzen aussieht, der darf das gerne sehen.

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Kommentar? [2]


Weiße Weihnacht adé!

Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man überall von weißen Weihnachten hört und liest und ich heute Früh mit dem Gedanken aufwache: “Joa, is denn scho Frühling?” Wunderschönster Sonnenschein, kein Flöckchen Schnee weit und breit, fünf bis sieben Grad Celsius.

Kommentar? [1]


Gibt es den Weihnachtsmann?

(1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen. Obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

(2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 Prozent der Gesamtzahl – 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

(3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern eine Tausendstelsekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 Kilometer Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen Kilometern; nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns
mindestens einmal in 31 Stunden tun muss. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 Kilometern pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: Das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 Kilometern pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 Kilometer pro Stunde.

(4) Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa ein Kilogramm). Damit hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 Kilogramm ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein “fliegendes Rentier” (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht – den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet – auf 410.400 Tonnen.

(5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 Kilometern pro Sekunde erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand. Dadurch werden die Rentiere aufgeheizt – genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt werden sie praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen. Das nächste Paar Rentiere wird dann dem Luftwiderstand preisgegeben und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstelsekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 Kilogramm schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt – mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluss: Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, dann ist er heute tot.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Kommentar? [3]


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