Willkommen im JC-Log!
Die letzten 5 redaktionellen Beiträge:
- Hier geht’s nicht weiter vom 21.02.2012
- 1ppm vom 02.08.2011
- Tschüssikowski vom 20.05.2011
- Beamte! vom 12.05.2011
- 10 Jahre JC-Log vom 05.05.2011
Projekt RuK 2010: Der unrühmliche Abschluss
Das Projekt "Rund um Köln 2010" fand einen unrühmlichen Abschluss in meiner nicht erfolgten Teilnahme. Grund ist die ziemlich krasse Erkältung, die ich als Souvenir von Baltrum mitbrachte. Ich hatte noch bis Sonntag Abend gewartet, aber es ging einfach nicht, mit geschlossener Nase und Husten, und so musste ich meine Kollegen verständigen, dass ich als Ausfall zu werten bin.
Ich bin darüber wirklich maßlos enttäuscht, denn diese Quälereien der letzten zwei Monate, dieses Radfahren bei knapp über null Grad oder Starkregen, das war erst einmal alles für die Katz. Ich hatte mich total auf die Teilnahme gefreut, auf dieses Radrennen direkt vor meiner Tür. Aber der Urlaub, in dem ich mich eigentlich erholen und Kraft sammeln wollte, hat mir das versaut.
Jetzt heißt es, die Augen nach vorne zu richten. Mitte August stehen wieder die Hamburger Cyclassics an, für die ich angemeldet bin (wieder für die 100 Kilometer). Hoffentlich schaffe ich es wenigstens, so regelmäßig bis dahin Rad zu fahren, dass ich meine Vorjahresleistung verbessern kann.
Ich rufe daher das Projekt C2010 aus. Das beinhaltet:
- Firmenlauf Köln (6km-Lauf am 27.05.)
- Halbmarathon Leverkusen (5km-Staffellauf am 13.06.)
- Cyclassics Hamburg (100km Fahrrad am 15.08.)
- BusinessRun Cologne (5km-Lauf am 02.09.)
- Firmenlauf Bonn (5,7km-Lauf am 16.09.)
Projekt RuK 2010, Update 2
52,06 km in 2:17:15,64 (Ø 22,8 km/h)
Es war ja so, dass ich mir ursprünglich schon am Samstag vorgenommen hatte, zu radeln, weil ... naja, weil ich halt den Sonntag anders verplant hatte. Aber dann kam der Schnee (und davon unabhängig die Veränderung meiner Pläne), so dass ich den “gewohnten” Sonntagsausritt wagte. Was irgendwie zumindest vom Gefühl her besser war, weil es nicht geschneit hat, sondern die Sonne schien. Auf der einen Seite. Dass es auf der anderen Seite deswegen nicht sehr viel wärmer war, ist als negativ anzusehen.
Im Endeffekt habe ich bereits nach 20 Kilometern meine Zehen nicht mehr gespürt. Was mich natürlich nicht davon abgehalten hat, weiter eisern mein Programm runterzuspulen. Bereut habe ich es dann zuhause, wo mir meine Zehen schmerzlich deutlich zu verstehen gegeben haben, dass ich so eine Aktion besser nicht so bald wiederhole. Sie drohten mir sonst mit Schwärze und Faulheit.
Abgesehen davon bin ich einmal in eine Sackgasse gefahren und beim Umdrehen vom Rad gefallen. Vor den Augen mehrerer Hundehalter, die auf dem Platz nebenan gerade Übungen mit ihren Vierbeinern machten. Da bin ich dann besonders schnell weitergefahren.
Projekt RuK 2010, Update 1
Es wird mal Zeit für ein Update des Projekts RuK 2010. Nicht nur, weil in fünf (*schauder*) Wochen das Rennen ist. Nein, doch, eigentlich genau deshalb. Und weil ich Lob will, weil ich gestern zwischen umherfliegenden Ästen und trotz zweimaliger In-den-Graben-Wehung schön brav meine geplante Strecke geradelt bin. (Hätte ich da schon gewusst, dass in Pulheim eine Joggerin von einem Baum erschlagen wurde… Weia.)
Zuerst einmal die letzte Jahr versprochene Ausfahrt:
31,08 km in 1:20:00,54 (Ø 23,3 km/h)
Ich kann mich aber schon gar nicht mehr erinnern, wie das damals war. Relativ kühl und nass, das weiß ich noch, aber sonst?
31,99 km in 1:20:21,63 (Ø 23,9 km/h)
Das war vorvergangenen Sonntag. Eiiiiiskalt, aber okay für eine fast dreimonatige Pause. Und Start meines Programms, das die Steigerung in 10-Kilometer-Schritten auf die Renndistanz von 70 Kilometern bis zur Woche vor dem Rennen vorsieht.
41,59 km in 1:58:18,02 (Ø 21,1 km/h)
Das sieht auf den ersten Blick katastrophal aus, ist es aber nicht. Denn diese miese durchschnittliche Geschwindigkeit verdanke ich hauptsächlich der Tatsache, dass ich die meiste Zeit einem Orkan entgegengefahren bin. Dabei hatte ich bei höchster Anstrengung teilweise Geschwindigkeiten von 10 km/h.
Krasse Scheiße, gell?! Aber nachdem ich mir so lange fast ohne Ausnahme eine Auszeit gegönnt habe, gelten jetzt keine Ausreden mehr. Das Programm wird jetzt eiskalt durchgezogen.
Ach, übrigens habe ich mich auch wieder für die Cyclassics angemeldet. 100 Kilometer.
Projekt RuK 2010
So, nachdem mein Bauch immer dicker wird, ich mich aber gleichzeitig schon vor Wochen bei dem Radrennen Rund um Köln angemeldet habe, wird es langsam Zeit, wieder in Form zu kommen, um wenigstens Vorletzter zu werden. Deshalb rufe ich ein neues Projekt aus: RuK 2010. Wer errät, wofür “RuK” steht, gewinnt eine Banane.
(Achso, das Training beginnt – annehmbares Wetter vorausgesetzt (hihi) – am Sonntag.)
Projekt C2009: Der vorläufige Abschluss
Mann, war das anstrengend. Ich glaube, das war das anstrengendste, was ich jemals in meinem Leben gemacht habe. Nach 30 Kilometer setzten die Rückenschmerzen ein, nach 60 Kilometern machten die Muskeln zu. Aber ich habe es eiskalt durchgezogen und dank der Aufnahme von rund 5 Kilo Magnesium kaum Muskelkater danach verspürt.
Hier mal ein paar Eckdaten: Ich bin genau 103,49 Kilometer gefahren in 3:33:31, das macht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,1 Kilometern pro Stunde. Maximaltempo waren wahnsinnige 60,4 km/h. Mein durchschnittlicher Puls lag bei ruhigen 172 bpm (Maximum 197 bpm). Insgesamt musste ich schlappe 1202 Meter Berge rauffahren (ja, irgendwann auch wieder runter). In den dreieinhalb Stunden habe ich mal lockere 4509 Kilokalorien verbrannt.
Die offizielle Zeitnahme maß mich übrigens mit nur 3:28:31 (29,66 km/h im Durchschnitt). Im Gesamtfeld der 100-Kilometer-Radler belegte ich damit Platz 8.151 (von 9.270), in meiner Alterskategorie Senioren 1
Platz 2.528 (von 2.825). Ihr seht, an mir ist definitiv kein Radsportprofi verlorengegangen. Aber Spaß hat’s gemacht, nur werde ich nächstes Jahr aus Gründen meiner persönlichen Motivation vielleicht doch eher die 55 Kilometer nehmen.
➜ Weiterlesen: Hier gibt es auch noch den Weg, den ich gefahren bin


