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Jahrhundertwinter
Dieser schlimme “Jahrhundertwinter” erinnert mich übrigens an meine Kindheit. Damals™ war es nämlich noch üblich, dass es Ende November anfing zu schneien, zu Heiligabend wieder abtaute, um im neuen Jahr dann nochmal richtig weiß zu werden. Oft bis in den April rein.
Meine ersten Non-Winter erlebte ich erst, als ich 2003 nach Köln zog. Fünf Jahre lang kannte ich Schnee nur noch aus dem Fernsehen oder von Heimatbesuchen. Erst im vorvergangenen Winter kam im Januar auch in Köln wieder für ein paar Tage Schnee runter. Und seit letztem Winter freue ich mich wieder wie ein ... nunja, Schneekönig. Ich liebe nämlich Schnee. Vor allem im Winter.
Hinter der Nebelwand
Wo ich wohne? Da, gleich hinter dieser Nebelwand.
Ja, auch in dem Haus, in dem ich zuhause bin, wohnen Innovationsfeinde mit irrationalen Vorstellungen von Google Streetview. Ich werde demnächst ein Foto von dem Haus online stellen, damit die momentan bestehende Informationslücke geschlossen werden kann.
Übrigens, liebe Pixelfreunde: Die Bilder sind wirklich uralt. Auf dem Schild der Tankstelle nebenan kostet der Liter Super 1,49. Das ist gut zwei Jahre her, dass das Benzin so viel gekostet hat. (Leider ist die Auflösung zu schlecht, um das Datum auf dem Zirkusplakat daneben entziffern zu können.)

Idioten, alles Idioten. *grummel*
Geschenk
Was mir Westfalia als “Geschenk” mitliefert, wenn ich einen Feuerlöscher und zwei Rauchmelder* bestelle: einen Elektrorasierer.
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* Muss, wenn man im vierten Stock wohnt. Muss eigentlich auch im Erdgeschoss, aber das ist ein anderes Thema. Ist auf jeden Fall sehr, sehr laut, dat Dingelchen.
Mal kurz so dahingeschrieben
Ich glaube, ich brauche das neue MacBook Air. “Brauchen” im Sinne von: “Brauche ich nicht, wirklich nicht, aber hätte i-hich so-ho gernähä!”
(Wie macht Apple das?)
Chicago
Der Beruf hat mich unlängst in die “windy city” Chicago geführt. Ich hatte zwar nicht ewig viel Zeit, die aber genutzt, um mir mal die Stadt ein wenig genauer anzusehen. Allen voran den Willis Tower, der bis vor kurzem noch Sears Tower hieß und auch in der Bevölkerung immer noch so genannt wird.
Chicago ist, um das einmal in wenigen Worten zusammenzufassen, ganz nett, aber wirklich keine eigene Reise wert. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich ganz andere Städte in den USA besuchen. Wenn man Chicago nicht gesehen hat, hat man nicht wirklich was verpasst.
Spaß gemacht hat das Autofahren, auch wenn ich eine elendige Chevrolet-Schrottkiste als Mietwagen hatte und man auf den Straßen nur 55mph, also ca. 90km/h fahren darf. Aber gerade das macht es eigentlich ziemlich angenehm. Und ganz ehrlich: Bei dem Zustand amerikanischer Straßen könnte man wahrscheinlich auch gar nicht schneller fahren.
Wie dem auch sei, hier noch ein paar Fotos.

Chicago von oben (also die Rückseite ins Land hinein)

Einer der vier Glasbalkone auf dem Skydeck, der Aussichtsplattform auf dem Willis Tower.
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