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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


Famous Last Tweets 2010

Auch dieses Jahr sollen sie nicht fehlen: meine Twitter-Lieblinge des vergangenen Jahres. Es sind nicht sehr viele, was einige Gründe hat (mehr Facebook, weniger Twitter; teilweise Software, die das “faven” nicht beherrscht; Desinteresse). Einer der vielen Versuche, die Flüchtigkeit Twitters ein wenig unflüchtiger zu machen.

➜ Weiterlesen: Die Tweets 2010

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Hinter der Nebelwand

© Google (beide Bilder)

Wo ich wohne? Da, gleich hinter dieser Nebelwand.

Ja, auch in dem Haus, in dem ich zuhause bin, wohnen Innovationsfeinde mit irrationalen Vorstellungen von Google Streetview. Ich werde demnächst ein Foto von dem Haus online stellen, damit die momentan bestehende Informationslücke geschlossen werden kann.

Übrigens, liebe Pixelfreunde: Die Bilder sind wirklich uralt. Auf dem Schild der Tankstelle nebenan kostet der Liter Super 1,49. Das ist gut zwei Jahre her, dass das Benzin so viel gekostet hat. (Leider ist die Auflösung zu schlecht, um das Datum auf dem Zirkusplakat daneben entziffern zu können.)

Idioten, alles Idioten. *grummel*

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Schrägstrichdeppenleerzeichen

Ich bin ja ein sehr leidenschaftlicher Gegner von so genannten “Deppen Leer Zeichen”. Das hat weniger mit meinem missionarischen Eifer oder meiner Klugscheißerei zu tun – zwei Eigenschaften, die man mir sonst durchaus zuschreiben kann – sondern vielmehr mit der Lesbarkeit von zusammengesetzten Wörtern. Es belastet mich beim Lesen, denn es macht einfach ein Unterschied, ob man “Auto Haus” oder “Autohaus” liest. Trotzdem sehe ich meistens über solche gravierenden Unkenntnisse generös hinweg. Das liegt allerdings ausschließlich an meiner äußerlich ausgeglichenen Art, denn innerlich brodelt es natürlich trotzdem in mir.

Wie dem auch sei, eine besondere Unart des Deppenleerzeichens ist das seit einigen Monaten beliebte Leerzeichen nach einem Schrägstrich. Ich bilde mir ein, davon eine regionale Verbreitung ausgemacht zu haben. Man möge mir widersprechen, aber Ausgang nahm diese bescheuerte Schreibweise meiner Beobachtung nach in Norddeutschland, mutmaßlich Hamburg. Von dort griff sie über nach Westdeutschland (zum Beispiel Köln), um kurz danach in Berlin uraufgeführt zu werden. Nun, nachdem diese falsche Schreibweise in den genannten Regionen schon wieder auf den Rückmarsch zu sein scheint, greift sie auf die Provinz über. Jedenfalls habe ich gerade das von einem Nürnberger Vertreter gelesen (tatsächlicher Inhalt unkenntlich gemacht): “Blabla/ Blabla.”

Aus diesem aktuellen Anlass ein letztes Mal auch für die Zurückgebliebenen die kleine Zeichensetzungslektion: Vor und hinter einem Schrägstrich kommt KEIN Leerzeichen. (Doch eigentlich einfach zu merken, oder?)

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Status 2010

Jetzt mal ehrlich: Heutzutage liest doch keiner mehr Blogs, oder?

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Wach auf! Geh schlafen!

Ich habe ja zu meinem Geburtstag nicht nur so tolle Geschenke bekommen wie einen ferngesteuerten Hubschrauber oder ein Club-Handtuch. Mich selbst habe ich auch beschenkt. Ich habe mir eine Spracheingabe-Software gekauft. Der eigentliche Zweck ist, bei meiner nächsten Hausarbeit schneller und besser fertig zu werden. (Wobei, besser als 1,0 *angeb* geht es wohl kaum. ;-) Aber es geht auf jeden Fall schneller.) Die Software eignet sich aber auch ganz gut, um Blog-Einträge zu schreiben.

Es ist gewöhnungsbedürftig, so komisch zu reden, und es ist auch nicht so einfach die Software auf seinen persönlichen Sprachstil einzustellen. Aber je mehr ich rede, desto besser und schneller werde ich. Mittlerweile geht es schon ganz gut - und ich verwende die Software gerade erst seit einer Stunde. Sobald sie auch noch “Blog” versteht und nicht immer dafür “Block” nimmt, würde ich sagen, ist sie vollständig an mich angepasst.

Das geilste an der Software - außer Tatsache, dass man ihr das Wort “geilste” beibringen kann - sind die Befehle. Mit “geh schlafen” schaltet man das Mikro stumm, mit “wach auf” schaltet man es wieder ein. Ich möchte gar nicht wissen, wie bescheuert ich klinge, würde man hinter mir stehen. Was hoffentlich niemand tut.

Ich möchte noch kein endgültiges Urteil erlauben, aber ich denke das wird schon ganz gut funktionieren. Und weil ich so denke, sage ich euch einfach mal, welche Software ich verwende. Sie heißt “Dragon NaturallySpeaking”. Sie kostete gerade einmal rund 30 € (bei Amazon) und beinhalte sogar noch ein Headset, das ganz gut funktioniert.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

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