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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


Spiegel kehrt doch nicht zur alten Rechtschreibung zurück

Es war eine Allianz der Großen, der ganz Großen. Im August schlossen sich der Springer-Verlag, Deutschlands größtes Zeitungshaus, die Süddeutsche Zeitung, Deutschlands größte überregionale, und der Spiegel, Deutschlands größtes Nachrichtenmagazin, zusammen, um gegen die neue Rechtschreibung ins Feld zu ziehen. Sie wollten dem angeblichen Chaos ein Ende bereiten, bevor es im kommenden Jahr Recht und Gesetz wird. So schnell wie möglich wollten sie zur alten Rechtschreibung zurück.

[...] Nun macht auch der Spiegel einen Rückzieher, nachdem die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen haben, einen ›Rat für deutsche Rechtschreibung‹ einzusetzen.

Quelle: BerlinOnline

Soll ich dazu noch etwas sagen? Nein, ich habe mich schon genug aufgeregt.

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Neue Rechtschreibung

Viel fällt mir nicht zu Spiegel und Bild ein, die sich in den Kopf gesetzt haben, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren. Mein Standpunkt ist bekannt. Und es kotzt mich richtig mächtig an, dass ausgerechnet der Spiegel sich erblödet, 1. gemeinsame Sache mit Springer zu machen und 2. die Rechtschreibreform an ihrer verwundbarsten Stelle trifft: die übernahme in den alltäglichen Gebrauch.

Hat eigentlich nur einer dieser alten Säcke, die noch in der Vergangenheit leben, an die zahllosen Schüler gedacht, die seit Jahren die neue Rechtschreibung lernen? Soll Deutschland noch mehr verblöden, indem die Schüler vollends verwirrt werden und letztendlich gar nicht mehr wissen, was richtig und falsch ist?

Ich bete zum Reformgott, dass er uns vor dieser Dummheit, Ignoranz und diesen Sommerlochfüllern verschont. Ich möchte sehen, wie Spiegel, Bild und auch FAZ reumütig zurückkehren und ihre Dummheit eingestehen. Und jetzt bestelle ich mein Spiegel-Abo ab.

Nachtrag: Thomas hat recht. Deshalb wird dieser Eintrag unter der Kategorie »Deutschland geht es gut« abgelegt. Ehrlich, als ob wir keine anderen Probleme hätten.

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Deutschland geht es gut, Teil 4

Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main hat am Dienstag ein Ermittlungsverfahren gegen Bundesbankpräsident Ernst Welteke eingeleitet. Es bestehe der Anfangsverdacht der Vorteilsannahme [...]

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Welteke zum Jahreswechsel 2001/2002 anlässlich der Euro-Einführung auf Kosten der Dresdner Bank vier Tage lang mit seiner Familie im Berliner Luxushotel “Adlon” übernachtet hatte.

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Deutschland geht es gut, Teil 3

Nach längerer Pause dieser “Serie” (Teil 1, Teil 2) der neueste Clou: Wir schaffen uns die Sommerzeit ab. Hier träumen Sommerzeit-Gegner von der Revolution. Eine Revolution selbstverständlich, die von unten kommt – wie es sich gehört.

Ob jemand es länger hell haben möchte durch früheres Aufstehen und früheres Zubettgehen oder lieber nicht, ist eine private Vorliebe wie jede andere private Vorliebe auch, selbst wenn der Mensch dafür einen einheitlich einzustellenden Gebrauchsgegenstand (Uhr) benutzt. Private Vorlieben zu regeln, das sind Methoden von Diktatoren.

Nein, auch Vera Mong /Gründerin der Initiative/ Singer-Songwriter / Berlin hat kein wichtigeres Problem in Deutschland erkannt und deshalb die Initiative Sonnenzeit ins Leben gerufen. Sie wollen die Abschaffung der Sommerzeit und propagieren sie auf einer roten, nicht wirklich navigierbaren Website in konstanter Kleinschrift.

Diese Kleinschrift ist wohl auch eine Auflehnung gegen das “Machtgefälle” der Regierung. Ich bin mir sicher, die Autorin hat auch schon längst einen Initiative gegen die Rechtschreibreform gegründet.

die regierung dient im falle der sommerzeit als projektionsfläche für die vorstellung aus der kindheit von einem allmächtigen erwachsenen, der nicht ansprechbar, nicht beeinflußbar ist und der, auch wenn er dummes oder schlechtes tut, immer recht hat, so eine art übermensch.
dieses machtgefälle, das man kennt, das muß wieder her, aber ohne daß es auffällt! schließlich haben wir ja eine demokratie! mit der sommerzeit und übrigens auch mit der rechtschreibreform ist es wieder am wirken, dieses machtgefälle!

Jaja, Deutschland, deine Sorgen.

Achso, eine private Meinung zu dem Thema habe ich auch: Ich freue mich darauf, aus der Arbeit kommen zu können und noch ein bisschen Helligkeit mitzubekommen. Im Gegensatz zur Autorin kann ich mir meine Arbeitszeit nämlich nicht frei einteilen.

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Deutschland geht es gut, Teil 2

Spendenstand bei der Aktion “Ein neuer Server für SelfHTML” aktuell: 12.726,12 Euro. Vor einem Tag waren es noch ca. 400 Euro.

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