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Die letzten 5 redaktionellen Beitr├Ąge:


10 Jahre JC-Log

Ich feiere das noch gebührend, nicht nur offline. Aber zurzeit sehe ich mich außer Stande, hier irgendwie mehr Zeit zu investieren. Leider. Ich hatte ja sooo viel vor. Dennoch: Heute vor genau 10 Jahren, am 5. Mai 2001, hat das JC-Log seine Pforten geöffnet. Was als eines von zahlreichen Webprojekten begann, ist heute das letzte, das noch online ist. (Und nicht einmal dafür habe ich noch so viel Zeit, wie es eigentlich nötig wäre.)

Aber die Zeiten werden wieder kommen. Irgendwann hatte ich das Ziel formuliert, das Weblog hier zehn Jahre zu machen. Das habe ich jetzt geschafft. Jetzt ist es an der Zeit, neue Ziele zu formulieren.

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10 Jahre JC-Log: Abstimmungen

(Unser offizieller Hashtag: #10jjclog – Gegenvorschläge werden angenommen. – Nee, sorry, ich kann dabei nicht ernst bleiben.)

So, jetzt mal Fische zur Butter, auch als Vegetarianer. Ich brauche folgendes zur legendären 10-Jahres-Feier:
1. Einen Ort.
2. Dort eine Lokalität.
3. Teilnehmer.
4. Ein Logo! Prio eins!!!!!11elf

ad 1: Ich schlage ganz klassisch Köln vor. Jemand Einwände? Bei Frau Pia.
ad 2: Dort würde ich dann, weil wir uns dort auch das erste Mal getroffen haben, wieder in dieses komische Teil da unter dem WDR gehen. Pia, wie hieß das nochmal? Bei Frau Pia.
ad 3: Neue Gesichter sind ausdrücklich erwünscht! (Mr. Pepino, I am looking at you!)
ad 4: Brauchen wir für den *hust* Tischaufsteller. Und die T-Shirts.

Also los jetzt, kommentieren! Rechtsverbindliche Anmeldung und so.

PS: Achso, hihi, fast vergessen: Freitag, 20. Mai 2011, 19 Uhr

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Gender Gap

Gender Mainstreaming hin oder her, eher mache ich einen auf JAWL und rede Sie, verehrte Leserinnen, hier alle nur noch mit einer generischen weiblichen Form an, als dass ich diese immer moderner werdende Schreibweise mit Unterstrich verwende (die so genannten Gender Gaps). Jedes einzige verdammte Mal, wenn ich etwas lesen muss wie “Redner_innen” oder “Schüler_innen” stockt mein Lesefluss, so dass ich kaum mehr in den Satz komme. Das ist genau ein Schritt zu viel; das ist das Stück, bei dem die political correctness die Praktikabilität überholt.

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Abwegig

Gegen die informationelle Selbstbestimmung verstieß die “Lünepost”. Sie zeigt regelmäßig Fotos, auf denen jeweils eine Szene aus dem Straßenleben der Stadt gezeigt wird. Das Gesicht einer der dort abgebildeten Personen wird von der Zeitung gelb eingekreist und damit durch einen so genannten “Glückskreis” hervorgehoben. Unter demFoto wird der Aufenthaltsort der Person zum Zeitpunkt der Aufnahme genannt und es wird ein Einkaufsgutschein von 25 Euro versprochen, wenn sie sich innerhalb von vier Wochen bei der Zeitung meldet. Der Beschwerdeausschuss [des Presserats] hält es für ethisch nicht vertretbar, dass die betreffenden Personen ohne ihr Wissen in der Zeitung veröffentlicht werden. Die Angaben zu Zeitpunkt und Aufenthaltsort seien zudem Angaben aus dem Privatleben der Abgebildeten, die ohne deren Einverständnis veröffentlicht würden.

DWDL

Wie kommt man als Zeitung auf eine so abwegige Idee für ein Gewinnspiel? Und vor allem, wie kann man dort ernsthaft glauben, dass es niemandem auffallen wird, dass man damit massiv gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen wird? Oder ist man in Lüneburg etwa tatsächlich der Meinung gewesen, das sei einfach nur eine nette Idee, die keinem weh tut?

Edit 26.03.11, 01:15: Für ein paar Stunden stand hier noch ein anderer Satz, der ungefähr das gleiche ausdrücken sollte, aber irgendwie so durcheinander war, dass ich selbst nicht mehr wusste, was ich eigentlich sagen wollte. Ich hoffe, das ist jetzt ein wenig klarer geworden.

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Moratorium

Es beruhigt mich ungemein, dass es nur zweier Super-GAUs bedarf, dass die Atomenergie in Frage gestellt wird. Angela Merkel lässt—“vorübergehend”—sieben Kraftwerke abstellen. Bin gespannt, wie viele davon nach drei Monaten abgeschaltet bleiben und ob tatsächlich ein Umdenken stattgefunden hat oder ob das nur dünne, ekelhafte Wahlkampftaktik war.

Wie dem auch sei: Wer auch immer demnächst die Möglichkeit hat, zu wählen, sollte es vermeiden, sein Kreuz bei der CDU zu machen. Opportunisten dieser Größenordnung verdienen keine Belohnung.

PS: “Moratorium” wurde gestern offiziell auf meine Kandidatenliste zum Unwort des Jahres genommen.

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