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RandNotizen

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Count it down, baby

Noch 25 Tage bis Rund um Köln (70km Rad)

Noch 59 Tage bis zu den NRW-Landtagswahlen

Noch 157 Tage bis zu den Cyclassics (100km Rad)

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jottemm johannes
11.03. 00:09: Neueste Folgen Simpsons, Family Guy, Big Bang Theory und natürlich How I Met Your Mother nachgeholt. #fb
10.03. 18:38: RT @moe: Vorgebrachte Argumente sollten viel öfters durch die gleichzeitige Präsentation passender Tierfotos untermauert werden. Nur mal so.

1fcn 1FCN (1. FC Nürnberg)
07.03. 18:22: Die erste Niederlage Leverkusens in dieser Saison ist gegen den Club! Ich fasse es nicht, 3:2 gewinnen wir gegen den Meisteraspiranten!
07.03. 18:15: Und überhaupt! 3 Tore (drei!) gegen Leverkusen (Vizemeister in spe)!

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Korrekte Zahnreinigung

Ich bin verwirrt. Dass man Zahnarztfrauen in der Fernsehwerbung nicht glauben sollte, wenn es um die korrekte Zahnreinigung geht, weiß ich auch. Aber wie sieht das bei echten Zahnärzten aus?

Dazu muss ich kurz ausholen. In den letzten handvoll Jahren war ich Patient bei drei verschiedenen Zahnärzten. Von der ersten in der Reihe musste ich mich trennen, weil ich umgezogen bin. Vom Nachfolger, der so praktisch drei Häuser weiter residiert, musste ich mich aus inhaltlichen Gründen trennen, so dass ich heute zum zweiten Mal beim Nachnachfolger war.

Meine ursprüngliche Zahnärztin sagte mir beim Thema professioneller Zahnreinigung: Nimm eine elektrische Zahnbürste, am besten eine mit Ultraschall (ich nahm die Sonic Complete von Oral B). Und viel Zahnseide, jeden zweiten bis dritten Tag.

Der Nachfolger sagte: Elektrische Zahnbürsten sind Mist, die verhindern nur, dass man richtig putzt. Und nimm reichlich Zahnseide.

Und jetzt sagt mein aktueller Zahnarzt: Ey, super, Ultraschallzahnbürste! Bestes wo gibt! Aber bitte keine Zahnseide, das ist böse. Nimm so Bürstendingens für die Zahnzwischenräume, die holen den Dreck raus und schieben ihn nicht ins Zahnfleisch.

So, jetzt bin ich verwirrt. Alles, was mir da so gesagt wurde, ist irgendwie logisch und nachvollziehbar. Aber trotzdem teilweise widersprüchlich. Deshalb brauche ich mal eure Hilfe: Was sagen eure Zahnärzte?

Foto: (cc) Susanne Lais, „Gefressen“. www.piqs.de

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Projekt RuK 2010, Update 2

52,06 km in 2:17:15,64 (Ø 22,8 km/h)

Es war ja so, dass ich mir ursprünglich schon am Samstag vorgenommen hatte, zu radeln, weil ... naja, weil ich halt den Sonntag anders verplant hatte. Aber dann kam der Schnee (und davon unabhängig die Veränderung meiner Pläne), so dass ich den “gewohnten” Sonntagsausritt wagte. Was irgendwie zumindest vom Gefühl her besser war, weil es nicht geschneit hat, sondern die Sonne schien. Auf der einen Seite. Dass es auf der anderen Seite deswegen nicht sehr viel wärmer war, ist als negativ anzusehen.

Im Endeffekt habe ich bereits nach 20 Kilometern meine Zehen nicht mehr gespürt. Was mich natürlich nicht davon abgehalten hat, weiter eisern mein Programm runterzuspulen. Bereut habe ich es dann zuhause, wo mir meine Zehen schmerzlich deutlich zu verstehen gegeben haben, dass ich so eine Aktion besser nicht so bald wiederhole. Sie drohten mir sonst mit Schwärze und Faulheit.

Abgesehen davon bin ich einmal in eine Sackgasse gefahren und beim Umdrehen vom Rad gefallen. Vor den Augen mehrerer Hundehalter, die auf dem Platz nebenan gerade Übungen mit ihren Vierbeinern machten. Da bin ich dann besonders schnell weitergefahren.

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Projekt RuK 2010, Update 1

Es wird mal Zeit für ein Update des Projekts RuK 2010. Nicht nur, weil in fünf (*schauder*) Wochen das Rennen ist. Nein, doch, eigentlich genau deshalb. Und weil ich Lob will, weil ich gestern zwischen umherfliegenden Ästen und trotz zweimaliger In-den-Graben-Wehung schön brav meine geplante Strecke geradelt bin. (Hätte ich da schon gewusst, dass in Pulheim eine Joggerin von einem Baum erschlagen wurde… Weia.)

Zuerst einmal die letzte Jahr versprochene Ausfahrt:
31,08 km in 1:20:00,54 (Ø 23,3 km/h)
Ich kann mich aber schon gar nicht mehr erinnern, wie das damals war. Relativ kühl und nass, das weiß ich noch, aber sonst?

31,99 km in 1:20:21,63 (Ø 23,9 km/h)
Das war vorvergangenen Sonntag. Eiiiiiskalt, aber okay für eine fast dreimonatige Pause. Und Start meines Programms, das die Steigerung in 10-Kilometer-Schritten auf die Renndistanz von 70 Kilometern bis zur Woche vor dem Rennen vorsieht.

41,59 km in 1:58:18,02 (Ø 21,1 km/h)
Das sieht auf den ersten Blick katastrophal aus, ist es aber nicht. Denn diese miese durchschnittliche Geschwindigkeit verdanke ich hauptsächlich der Tatsache, dass ich die meiste Zeit einem Orkan entgegengefahren bin. Dabei hatte ich bei höchster Anstrengung teilweise Geschwindigkeiten von 10 km/h.

Krasse Scheiße, gell?! Aber nachdem ich mir so lange fast ohne Ausnahme eine Auszeit gegönnt habe, gelten jetzt keine Ausreden mehr. Das Programm wird jetzt eiskalt durchgezogen.

Ach, übrigens habe ich mich auch wieder für die Cyclassics angemeldet. 100 Kilometer.

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Warum ich nicht mehr FDP wähle

Ich habe mich eben gerade final entschlossen, bei der kommenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, für die ich ja wahlberechtigt bin, nicht die FDP zu wählen.

Was für viele meiner Leser eine Selbstverständlichkeit ist, ist für mich ein großer Schritt. Ein Wahlleben lang habe ich – von wenigen, begründeten Ausnahmen abgesehen – FDP gewählt und ließ mich einst sogar für diese Partei für eine Wahl aufstellen. Ich habe mich auch sehr gefreut und hatte hohe Erwartungen, als die FDP mit einem sensationellen Ergebnis die Bundestagswahl im vergangenen Jahr gewann und zusammen mit Mama Merkel die Regierung fortan stellen durfte.

Seitdem wurde ich Tag für Tag bitter von den Liberalen enttäuscht. Gegipfelt hat das nicht jetzt, mit den Aussagen Westerwelles zu Hartz-IV-Empfängern, sondern schon vor Jahreswechsel, als bekannt wurde, dass die FDP eine Steuersenkung für Hotelübernachtungen durchgesetzt hat.

Was zur Hölle sollte das? Kann man noch gezielter darstellen, dass man nur eine Klientelpartei ist? Dass Spenden Gesetze machen, nicht gesunder Menschenverstand und “Volkes Wille”? Was ist dagegen aus den ganzen guten Vorsätzen geworden, aus der Stärkung der Bürgerrechte, der Korrektur mancher vermurkster Gesetze aus der Großen Koalition und den rot-grünen Schreckensjahren zuvor? Nichts, die FDP, allen voran “Ich will das Entwicklungshilfeministerium abschaffen”-Entwicklungsminister Niebel und “Isch han keine Ahnung von Wirtschaft”-Wirtschaftsminister Brüderle sind Gesichter einer Partei, die an ihrer eigenen Abschaffung arbeiten. Dazu kommt noch Bubi Westerwelle, der sein Grinsegesicht jetzt schon einmal um die ganze Welt getragen hat und es trotzdem nicht schaffte, so etwas wie Respekt vor seinem Amt zu generieren.

Nein, ich werde dieses Mal nicht FDP wählen. Auch wenn ich weiß, dass Landespolitik nicht direkt mit Bundespolitik gleichgesetzt werden darf, so will ich doch zumindest dafür Sorge tragen, dass solche Hoteldinger dank veränderter Bundesratsbesetzung nicht mehr so ohne Weiteres möglich sind.

Hat jemand Vorschläge, was ich stattdessen wählen sollte? Und warum?

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Arg listige Fristen

Sehr geehrter Herr V.,

Ihr Schreiben vom 13. Februar habe ich erhalten.

Zuerst war ich verwundert, dann verärgert, schließlich amüsiert über Ihre Fristsetzung. Ein Brief, der an Karnevalssamstag abgeschickt wird, wird in Köln frühestens Dienstag ausgeliefert. Was auch passiert ist. Eine Chance, Ihre Fristsetzung für Montagmorgen einzuhalten, sehe ich da nicht.

Aber das nur am Rande, denn im vorauseilenden Gehorsam habe ich bereits gestern die Kommentare zu dem von Ihnen angesprochenen Beitrag entfernt, weil ich auf solche Briefe wie den nun mir vorliegenden eigentlich keine Lust hatte.

Sie werden verstehen, dass ich Ihnen aus mehreren Gründen keine Daten der kommentierenden Personen geben kann:

1. Ich bezweifle Ihre rechtliche Handhabe, derartige Daten von mir zu fordern.
2. Ich erfasse generell keine persönlichen Daten meiner Kommentierer, nicht einmal deren E-Mail-Adresse.
3. Die Kommentare wurden, wie oben erwähnt, entfernt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bekämpfung Ihrer Widersacher und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Johannes Mirus

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